Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) meldete am Dienstag einen Anstieg des ersten Halbjahrs-Nettoergebnisses um 7,1 Prozent auf 161,4 Millionen Franken. Als Gründe nannte die Bank eine breit angelegte Umsatzsteigerung und ein discipliniertes Kostenmanagement.
Der operative Gewinn der Bank, der Geschäfts-erfolg, stieg um 6,4 % auf CHF 181,7 Mio. und der Gesamtumsatz um 6,3 % auf CHF 369,2 Mio. Das Nettozinsergebnis stieg um 3,1 % auf CHF 238,9 Mio. und wurde von höherenVolumina im Kerngeschäft unterstützt. Die Provisionen und Dienstleistungs-erträge stiegen um 11,1 % auf CHF 77,5 Mio. und die Handels-erträge um 12,1 % auf CHF 45,5 Mio. und profitierten von günstigen Marktbedingungen undbestimmter Produktaktivität.
Die Betriebskosten erhöhten sich um 5,7% auf 170,9 Millionen Schweizer Franken, wobei die Personalkosten um 6,4% anstiegen. Die Kosten-Einnahmeratio blieb bei 45,5% unverändert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Netto-Neumittelzuflüsse beliefen sich auf 708,8 Millionen Schweizer Franken, während die verwalteten Vermögen um 3,3% auf 44,0 Milliarden Schweizer Franken stiegen, unterstützt durch sowohl die Zuzuleitungen durch die Kunden als auch die positive Marktleistung.
Auf der Grundlage der guten ersten-Halbjahr-Performance erhöhte die LUKB ihre Gesamtjahresprognose für den Nettoerfolg von CHF 305-320 Millionen von zuvor prognostizierten CHF 295 Millionen. Die Bank führte die Anhebung auf höhere als erwartet Erträge aus allen Einkommensströmen und anhaltende Investitionen in den Unternehmensausbau und die Digitalisierung zurück.
Das Management der LUKB wies darauf hin, dass die ersten sechs Monate des Jahres 2026 als "optimistischer Start" für den neuen strategischen Zyklus bezeichnet werden könnten, da alle wesentlichen KPIs die internen Erwartungen übertroffen haben.












