Morgan Stanley hat am Mittwoch seinen Ausblick für ausgewählte asiatische Aktien revidiert und hat die Positionen in der Schifffahrts- und Industriebranche angehoben, während er eine grosse australische Bank ablehnte.
Die Investmentbank behielt für die National Australia Bank (NAB.AX) eine untergewichtige Bewertung bei und führte das auf die erschwerten Bewertungsmultiplikatoren in einem unsicheren operativen Umfeld und schwachen Gewinnaussichten zurück. Morgan Stanley wies darauf hin, dass sich die jüngsten Kursgewinne der NAB im Juli aufgrund der aktuellen Handelsniveaus kaum zu rechtfertigen scheinen.
Im Gegensatz dazu hat Morgan Stanley COSCO SHIPPING Energy Transportation (1138.HK) eine Übergewichtung zugewiesen, da die Bank von der konservativen Einschätzung abweicht, dass 2026 den Höhepunkt des Tankerzyklus darstellen wird. Die Bank argumentiert, dass 2027 2026 übertreffen könnte aufgrund der erwarteten Verzögerungen bei der Wiedereröffnung der Persischen Golf. Für das zweite Quartal hatte das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr auf 6,13 Milliarden CNY und einen Anstieg der Nettogewinne um 46 % auf 1,83 Milliarden CNY gemeldet.
Morgan Stanley hat Mitsubishi Heavy Industries (7011.T) ebenfalls auf Übergewicht hochgestuft und seine Gewinnprognosen sowie sein Kursziel nach den starken Ergebnissen des ersten Quartals erhöht. Die Aufstockung erfolgte aufgrund anhaltender Gewinnsteigerungen und einer verbesserten Margenperformance speziell im Energiebereich. Darüber hinaus konnte das Unternehmen einen Verteidigungskontrakt im Wert von 378 Milliarden Yen mit dem japanischen Verteidigungsministerium für die Entwicklung und Produktion von Systemen der nächsten Generation von Flugraketen abschliessen.












