Die Aktien von Methode Electronics Inc. verloren nachbörslich 23%, nachdem das Unternehmen die Ergebnisse des ersten Quartals vorlegte, die zwar die Umsatzerwartungen übertrafen, jedoch eine vorsichtige Jahresprognose lieferte.
Der Elektronikhersteller verbuchte bereinigte Verluste von 0.22 USD pro Aktie und lag damit über der Konsensschätzung von 0.24 USD. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 10.4% auf 265.4 Mio. USD und lag damit über den Erwartungen von 231.57 Mio. USD. Der Nettoverlust belief sich auf 11.4 Mio. USD bzw. 0.32 USD pro verwässerter Aktie, verglichen mit einem Nettoverlust von 10.3 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA sank von 15.7 Mio. USD auf 13.7 Mio. USD.
Die Ergebnisse des ersten Quartals spiegelten ein starkes Wachstum im Industriebereich wider, wo der Nettoumsatz um 27% auf 156.8 Mio. USD stieg. Getrieben wurde dies durch höhere Volumen bei Beleuchtungsprodukten für Rechenzentren sowie für Strassen- und Geländefahrzeuge. Der Automobilbereich blieb mit 105.7 Mio. USD praktisch unverändert (Vorjahr: 106.1 Mio. USD).
CEO Jon DeGaynor wies darauf hin, dass sich der Nettoumsatz zwar um 10% erhöhte, jedoch einmalige Kosten – darunter die Auswirkungen der im Vorjahr vollzogenen Veräusserung von dataMate sowie Investitionen in Personal und Fähigkeiten – die Gewinne schmälerten. Zudem sicherte sich das Unternehmen neue Aufträge im Nicht-Rechenzentrumsbereich im Umfang von 75 Mio. USD, was einem lebenslangen Umsatzpotenzial von rund 400 Mio. USD entspricht.
Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Methode einen Umsatz zwischen 1.025 Mrd. USD und 1.075 Mrd. USD, mit einem Mittelwert von 1.05 Mrd. USD – dies entspricht den Analystenschätzungen. Zudem tilgte das Unternehmen im Quartal Schulden in Höhe von 10.1 Mio. USD und passte seine revolvierende Kreditlinie an, um bestimmte Fälligkeiten auf Oktober 2028 zu verlängern.












