Hewlett Packard Enterprise senkte seine Prognose für den Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2026 auf 34% bis 37% und korrigierte das Ergebnis je Aktie auf zwischen 3,75 und 3,85 US-Dollar. Als Grund dafür nannte das Unternehmen die anhaltende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz-Infrastruktur. Das Unternehmen meldete im dritten Quartal einen Umsatz von 12,21 Milliarden US-Dollar, ein jährlicher Anstieg von 33,6% und damit über den Marktprognosen von 11,91 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis belief sich auf 1,11 US-Dollar je Aktie und übertraf damit Schätzungen von 93 Cent.
Die Aufwärtsanpassung spiegelt eine zunehmende Unternehmensverwendung von KI-Systemen wider, insbesondere in Hochleistungs-Servern für die Ausbildungs-und Implementierung von KI-Modellen. Chiffre-Finanzvorstand Marie Myers erklärte, dass die Marktbedingungen für KI-Infrastruktur sich konsolidieren, wobei nach wie vor die Nachfrage deutlich über das Angebot liegt. HPE erwartet für das Geschäftsjahr 2027 weiterhin einen Wachstum, und schätzt einen Umsatzzuwachs von 13%-17% sowie einen Anstieg des bereinigten Gewinns von 16%-20%, beides mehr als zuvor prognostiziert.
Die Nachschubprobleme bleiben ein wichtiges Problem, wobei Speicher und NAND-Chips als Hauptbottlenecks identifiziert wurden, gefolgt von CPUs und Speichergeräten. Um diese Belastungen zu mildern, hat HPE langfristige Liefervereinbarungen abgeschlossen, um die Verfügbarkeit von Komponenten zu verbessern. Das Geschäftsjahr 2025 und 2026 waren von Tests und frühen Roll-outs von KI-Systemen geprägt, wobei die Kunden jetzt Produktivitätsgewinne melden, die die Nachfrage stabilisieren sollen.













