Meta Platforms Inc. hat eine Einigung in Höhe von 16,68 Milliarden US-Dollar erzielt, um die Ansprüche von 41 US-Bundesstaaten und Washington, D.C., zu lösen, wonach die Plattformen Facebook und Instagram dazu konzipiert wurden, Kinder zu versüssen und die Anwender über Sicherheitsmassnahmen irreführen, während sie ungepflichtete Daten von minderjährigen sammeln.
Die am 26. August bekannt gegebenen Vereinbarung beseitigt für das Unternehmen einen grossen Aufschub nach Jahren der rechtlichen Unsicherheit. Die Meta-Aktien fielen bei der frühen Handelssitzung um 0,4 % und spiegelten die Entschlossenheit der Anleger wider, dass die Strafe angesichts des Umfangs der Vorwürfe nicht stärker ausfiel.
Die Einigung begrenzte die Gesamtzahlung auf 16,68 Milliarden Dollar, obwohl der endgültige Auszahlungsbetrag von der Anzahl der berufenswerten Kläger und der Dauer des Klageverfahrens abhängt. Die im Fall involvierten Länder behaupteten, dass Metas designorientierte Entscheidungen das neurobiologische Entwicklungsstadium der Schulkinder ausnutzten, eine Behauptung, die das Unternehmen im Rahmen der Einigung nicht eingeräumt hat.
J juristische Experten bemerkten, dass die Vereinbarung keine künftige gerichtliche Auseinandersetzungen oder reglementarische Massnahmen ausschliesst. Carolina Rossini, Professorin an der University of Massachusetts, Amherst, argumentierte, dass eine rein monetäre Entschädigung die zugrunde liegenden Probleme beim Produktdesign nicht behebt. Sie betonte die Notwendigkeit unabhängiger Audits, den Zugang von Forschern zu Plattformdaten sowie durchsetzbarer Benchmarks mit Strafen für Nichtbeachtung, um dauerhafte Veränderungen zu gewährleisten.
Marktanalysten gaben gemischte Bewertungen der Auswirkungen der beiden Einigungsvereinbarungen ab. Dennis Dick, Gründer und Marktstrukturanalyst von Triple D Trading Inc, bezeichnete die Vereinbarung als Erleichterung für Meta, warnte jedoch, dass sie nicht mit einer Unschuldserklärung gleichgesetzt werden kann und weitere Unsicherheit für andere Social-Media-Unternehmen birgt. Chris Beauchamp, Chief Market Analyst von IG Group in London, sagte, dass Investoren die Strafe als überschaubar ansahen und dieMovements der Aktienpreise vor dem Börsencrash die Erleichterung widerspiegelten, dass die Strafe nicht schwerer war.
Robert Pavlik, Senior-Portfolio-Manager bei Dakota Wealth in Fairfield, merkte an, dass die Einigung einen beträchtlichen staatlichen Druck hebt, aber andere Klagen ungelöst lässt. Art Hogan, Chief Market Strategist bei B Riley Wealth in New York, hob die insgesamt bestehenden regulatorischen und reputationsbezogenen Risiken für den Bereich der sozialen Medien hervor und vergleicht den potenziellen Einfluss mit der Sorge über die Sicherheit der Künstlichen Intelligenz. Er schätzte, dass der Fall zu wichtigen Änderungen der Algorithmen und Geschäftsbedingungen führen könnte, falls ähnliche Anschuldigungen in künftigen Rechtsstreiten bewiesen werden.












