Bis 2026 wird Meta Platforms Google Search übertreffen und somit der grösste Empfänger von Einnahmen aus digitaler Werbung werden, so Bernstein. Diese Projektion basiert auf den durch KI angeregten Verbesserungen in der Werbezielung und Automatisierung, die die Wachstumsrate von Meta erneut beschleunigt haben.
Im zweiten Quartal verdiente Meta fast die Hälfte jedes zusätzlichen Digital-Reclinedollars, was ihr Wachstum in der Branche unterstreicht. Der Analyst Mark Shmulik bemerkte, dass die KI-Integration von Meta zu einem der stärksten Anzeigenwachstums in den letzten Jahren geführt hat und die Firma damit in der Lage ist, Google Search dieses Jahr zu überholen. Die Fähigkeit von Meta, die Engagementraten der Nutzer vorhersagen – statt auf die explizite Suchabsicht zu vertrauen – ist ein entscheidender Vorteil, da die Verbesserungen mittels KI die Relevanz und die Leistung von Anzeigen steigern.
Bernsteins Einschätzung steht im Kontrast zu den allgemeinen Markttrends, bei denen die fundamentalen Voraussetzungen für digitale Werbeanzeigen weiterhin robust sind, aber die Aktien aufgrund der Befürchtungen über hohe Investitionen in künstliche Intelligenz und unsichere Erträge unterperformen. Der Paradox spiegelt die Skepsis der Anleger wider, obwohl die operativen Kennzahlen sehr gut sind. E-Commerce-Unternehmen schnitten im Vergleich zu Werbeplattformen besser ab, profitieren von ähnlichen Vorteilen durch die künstliche Intelligenz zu geringerem Aufwand, was zu stärkeren Ertragssteigerungen aus Werbebeträgen geführt hat.
Die Projektion schliesst Nebeneinkommensströme wie Maps und Gmail aus, wobei Metas Einfluss möglicherweise bereits Googles Suchdienst ausbaufragen kann. Wenn diese Segmente berücksichtigt werden, schlägt Bernstein vor, dass Meta Googles Suchdienst möglicherweise früher an Einnahmen überholt hat, als erwartet. Die Prognosen des Unternehmens decken sich mit grösseren Branchenentwicklungen, bei denen künstliche Intelligenz den grössten Werbeplattformen, einschliesslich Alphabet und Amazon, eher stärkende als störende Effekte entfaltet.













