Meta Platforms hat Dutzende Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram entfernt, die betrügerische Anwendungen förderten, die sich als pornografische Dienste ausgeben. Die Firma bestätigte die Entfernung dieser Anzeigen, die mit geschäftsmässig expliciten Vorschaubildern die Nutzer dazu lockten, schädliche Android-Anwendungen ausserhalb der offiziellen App-Stores herunterzuladen.
Die bedrohlichen Anzeigen führten die Nutzer zu Phishing-Websites oder gewährleisteten kontinuierlichen Zugang zu pornofähigem Inhalt. Dies erforderte den Download einer APK-Datei mit der Bezeichnung Movexa.apk. Laut der Indischen Beratung zur Cybersicherheit waren diese schädlichen Anwendungen in der Lage, geheime Zugänge zu gespeicherten Telefon Daten zu erlangen, einmalige Passwörter und Bank PINs abzufangen und Geldmittel ohne die Zustimmung des Nutzers zu übertragen. Die Apps wurden entwickelt, um Bankzugangsdaten zu entwenden und Konten leerzuputzen.
Nach internen Prognosen von Meta könnten Werbeanzeigen, die mit Betrugsversuchen und verbotenen Produkten verbunden sind, rund 10% der Einnahmen des Unternehmens für 2024 ausmachen, was ungefähr 16 Milliarden US-Dollar entspricht. Nach Regierungsangaben verzeichnete Indien für 2025 Cyberbetrugsverluste in Höhe von fast 2,4 Milliarden US-Dollar. Der soziale Medien-Riese erklärte, dass seine Richtlinien Anzeigen mit Nacktheit oder sexueller Aktivität von Erwachsenen sowie bedauerliche Vorgehensweisen, die dazu bestimmt sind, Nutzer zu betrügen, verbieten.
Diese Massnahme folgt einem separaten Incident, bei dem indische Behörden Google befielen, Hunderte von Konten auf ihrer Firebase-Plattform zu sperren. Kriminelle hatten zuvor Firebase genutzt, um sich in Betrugsmanipulationen als wichtige Banken auszugeben. Die koordinierten Bemühungen spiegeln den wachsenden reglementarischen Prüfungsdruck wegen finanziellen Betrugs durch digitale Plattformen in Indien wider.













