Die Aktien von Mercury Systems Inc. stiegen am Dienstag um mehr als 10%, nachdem das Unternehmen für Rüstungselektronik bessere Quartalszahlen als erwartet vorlegte und seine Jahresprognose erhöhte.
Das Unternehmen meldete angepasste Gewinne von 1,25 US-Dollar pro Aktie für das am 30. Juni beendete Quartal. Dies lag über der von Analysten im Schnitt erwarteten Prognose von 1,12 US-Dollar. Der Umsatz belief sich auf 245 Millionen US-Dollar und damit ebenfalls über den geschätzten 238 Millionen US-Dollar.
Mercury Systems hob zudem die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2025 auf einen Bereich von 1,02 bis 1,04 Milliarden US-Dollar an – zuvor hatte das Unternehmen einen Korridor von 980 Millionen bis 1,01 Milliarden US-Dollar genannt. Die angepasste Gewinnprognose pro Aktie wurde auf 5,00 bis 5,20 US-Dollar erhöht, gegenüber zuvor 4,80 bis 5,00 US-Dollar.
Analysten führten die besseren Zahlen auf die anhaltend starke Nachfrage nach den Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungs-Elektronikprodukten des Unternehmens zurück, darunter Radarsysteme und Kommunikationslösungen für militärische und kommerzielle Anwendungen. Der Verteidigungssektor profitiert von gestiegenen staatlichen Ausgaben vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen.
Die Aktie von Mercury Systems, die in den vergangenen Monaten hinter dem breiteren Markt zurückgeblieben war, setzte ihre Gewinne nach dem Quartalsbericht fort und notierte zur Mittagszeit bei 112,45 US-Dollar – ein Plus von 10,8%. Im gleichen Zeitraum stieg der S&P 500 Defense Index um 1,2%.
Laut einer Mitteilung des Unternehmens belief sich der Auftragsbestand auf 1,8 Milliarden US-Dollar, was laut Management einen klaren Ausblick auf künftige Umsätze bietet.



