Die am TSX Composite-Index orientierten Terminkontrakte stiegen am Dienstag an, unterstützt durch eine Milderung der Erwartungen aggressiver US-Zinserhöhungen durch die Federal Reserve und geopolitischer Risiken in der Straße von Hormuz.
Nach den jüngsten Aussagen von Federal-Reserve-Offiziellen schien die Geldpolitik der Zentralbank eher vorsichtig zu sein, was die Wahrscheinlichkeit von großen Zinserhöhungen in naher Zukunft verringerte. Die Trader berücksichtigten auch eine geringere Wahrscheinlichkeit eines 50-Basispunkte-Zinserhöhungs-Schritms bei der nächsten Zinsentscheidung der Fed, der für Aktien ein wichtiger Abwärtspotenzial war.
Die Entspannung der Zinserhöhungs-Chancen deckte sich mit erhöhten Sorgen über Ölversorgungsunterbrechungen in der Straße von Hormuz, einem kritischen Engpass für globale Rohöltransporte. Analysten bemerkten, dass die Wahrscheinlichkeit eines direkten Versorgungsstaus gering blieb, aber die bloße Möglichkeit von Unterbrechungen den Öl-gelinkten Sektoren im TSX, insbesondere den Energieaktien, Unterstützung bot.
Energieaktien, ein dominierender Bestandteil des TSX, waren unter den Hauptnutznießern der doppelten Impulse. Suncor Energy und Canadian Natural Resources waren in der Vorverkaufsphase mit höheren Kursen angezeigt, was die Sensibilität des Sektors gegenüber geopolitischen Entwicklungen und breiteren Rohstoffpreisbewegungen widerspiegelte.
Der TSX-Vorlauf spiegelte die Gewinne in den US-amerikanischen Aktienindex-Futures wider, die ebenfalls von der Verschiebung der Fed-Politik-Erwartungen profitierten. Doch Analysten warnten davor, dass der Markt's Aufwärtstrend durch anhaltende Sorgen über Inflation und die mögliche weitere Geldpolitik-verdichtung, wenn die Preisdrucke nicht nachlassen, abgemildert werden könnte.
Der TSX-Futures-Vertrag, der im Juni abläuft, schloss letztlich mit einem Plus von 0,2 % und die breitere Index-Performance ist erwartet, dass sie eine ähnliche Entwicklung folgen wird, wenn der Handel am 9:30 Uhr ET wieder aufgenommen wird.



