Ein Erdbeben der Stärke 5,8 raste am Sonntag nahe der Ostküste der japanischen Insel Honshu, wie das Deutsche Forschungszentrum für Geowissenschaften (GFZ) mitteilte.
Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von 78 Kilometern, teilte das GFZ in einer Seismikachel mit. Das Epizentrum lag vor der Küste der Hauptinsel Honshu, wo die seismische Aktivität unter sorgfältiger Beobachtung steht, da Japan an der Pazifischen Feuerring umschließt.
Die Ereignisaufzeichnung fand um 15:20 Uhr Ortszeit statt und wurde eine Minute später aktualisiert, wie aus dem Publikationszeitstempel hervorgeht. Das GFZ mit Sitz in Potsdam, Deutschland, stellt globale seismische Überwachungsdaten zur Verfügung, die von Regierungen und Forschungsinstitutionen genutzt werden.
Es gab zunächst keine Berichte über Schäden, Verletzungen oder Tsunami-Warnungen in Folge des Erdbebens. Die japanische meteorologische Agentur veröffentlicht typischerweise Warnungen innerhalb von Minuten nach bedeutenden seismischen Ereignissen, obwohl bis zuletzt keine Benachrichtigungen veröffentlicht wurden.












