Die Gasöl-Futures in London notierten am Montag bei rund 1.241 US-Dollar und konsolidierten sich innerhalb eines engen Bereichs, während die Anleger bewerten, ob der Kontrakt die wichtige Widerstandsmarke von 1.260 US-Dollar durchbrechen kann.
Der Vertrag ist seit Mitte August weitgehend im Bereich zwischen Unterstützungsniveau bei 1.200 $ und Widerstandsstufe bei 1.260 $ bewegt. Die 20-Perioden-einfache gleitende Durchschnittslinie liegt bei 1.242,05 $, während die 50-Perioden-Mittelwertslinie bei 1.200,65 $ liegt und somit eine neutrale bis leicht bullische technische Haltung widerspiegelt. Die Ichimoku-Wolke erstreckt sich von 1.213,62 $ bis 1.173,00 $, während die MACD-Linie bei 9,10 liegt und einen kürzlich eingetretenen bärischen Momentumwechsel andeutet.
Trader haben eine "no trade"-Rüttelzone zwischen 1.225 und 1.255 USD identifiziert, in der die Preisbewegung eine eingeschränkte Richtungsüberzeugung gezeigt hat. Ein Durchbruch über 1.245 USD – elastisch zu dem 20-Tag-EMA und dem volumengewichteten Durchschnittspreis – könnte einen aggressiven bullischen Einstieg signalisieren, wobei der Stop-Loss bei 1.211 USD und die Ziele bei 1.296 und 1.328 USD liegen. Das Risiko / Gewinn-Verhältnis für dieses Szenario liegt bei 1,5 bis 2,4 und ist mit einer mittleren Vertrauenswürdigkeit versehen.
Ein konservativer Ansatz würde einen anhaltenden Sprung über die Widerstandsmarke von 1.260 USD erfordern. In diesem Fall erwarten Händler zunächst einen potentiellen Aufschwung Richtung 1.328 USD mit einem zweiten Ziel bei 1.385 USD, wenn die Bewegung an Fahrt gewinnt. Der Stop-Loss bleibt bei 1.211 USD, und das Risiko/Gewinn-Verhältnis erweitert sich auf zwischen 2,4 und 4,1, wobei die Zufriedenheit weiterhin mittelmäßig ist.
Der durchschnittliche wahre Bereich beträgt derzeit 1,79% des Kurses und zeigt damit eine relativ niedrige Volatilität. Eine Doji-Kerze bei 1.242,37 USD unterstreicht die Unentschlossenheit in den letzten Sitzungen und lässt die kurzfristige Richtung ungeklärt.












