Klaus-Michael Kühne, Gründer und Mehrheitsaktionär des weltweit operierenden Logistikgiganten Kühne+Nagel, ist gestern im Alter von 89 Jahren gestorben, wie das deutsche Wirtschaftsmagazin Manager Magazin unter Berufung auf seine innersten Kreise berichtet.
Kühne, der über sein Holdingunternehmen einen kontrollierenden Anteil an Kühne+Nagel besaß, war auch bedeutender Investor in mehreren prominenten europäischen Unternehmen. Zu seinem Portfolio gehörten Anteile an der Deutschen Lufthansa, dem Schifffahrtskonzern Hapag-Lloyd, dem chemischen Logistikanbieter Brenntag, dem Mobilitätsunternehmen Flix sowie beim Fußballverein Hamburger SV. Seine Anteile wurden von Schindellegi in der Schweiz verwaltet, wo er sich Ende der 1960er Jahre aus Hamburg gezogen hatte.
Kühne, der 1937 in Hamburg geboren wurde, kehrte angeblich von Mallorca in die Schweiz zurück etwa zehn Tage vor seinem Tod und suchte medizinische Behandlung. Er hinterlässt keine Kinder, und sein geschätzter Nettovermögen von 21 bis 22 Milliarden Schweizer Franken wird erwartungsgemäß an die Kühne-Stiftung gehen, so die jährliche Rangliste der reichsten Personen der Schweiz von Bilanz.












