Die Aktien von Birkenstock (BIRK) stiegen am Montag vor Marktbeginn um 6,6% und wiesen die Verluste aus dem Nächsten Monat mit einem Secondary Offering und dem sich anschließenden Verkaufsdruck wieder auf.
Die Erholung erfolgt nach der Veröffentlichung der Ergebniszahlen für das zweite Quartal 2026, die einen Umsatz von 719,5 Millionen Euro zeigten, was die Erwartungen der Analysten übertrifft. Der Gewinn je Aktie lag jedoch leicht unter den Konsensschätzungen.
Das Management hat sein Ziel für den Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2026 in konstanter Währungsrechnung auf 15% erhöht und die angegebene bereinigte EBITDA-Spannung erhöht, was den unveränderten Unternehmensvorlauf signalisiert. Das Unternehmen führt zudem ein beschleunigtes Programm zur Rückkauf von Aktien durch, das den freien Float vervielfältigt und die positive Ausblick des Managements stärkt.
Das Analysten-Sentiment bleibt weiterhin stark bullisch, und die Aktie erhält von den Analysten eine konsensuelle Bewertung mit einem Kaufvorzeichen. Goldman Sachs, Stifel, William Blair und JPMorgan haben in den letzten Wochen entweder eine Kaufbewertung bestätigt oder ein Kaufvorzeichen eingeführt. Die Median-Preissschätzungen der verschiedenen Brokerhäuser liegen weiterhin erheblich über den aktuellen Handelsniveaus.
Der breitere US-Aktienmarkt bot wenig Richtungshilfe; der S&P 500 stieg leicht und der Nasdaq sank moderat, was darauf hinweist, dass der Kursanstieg von Birkenstock vor der Börseneröffnung eher auf die Aktie als auf den gesamten Sektor bezogen war.












