Die Aktien von Leslie's Inc. fielen am Freitag stark ab, nachdem der Pool-Bedarfsanbieter schwächer als erwartet Quartalszahlen vorgestellt und seine Prognose für das laufende Jahr reduziert hatte.
Das in Phoenix ansässige Unternehmen, das über eine nationale Netzwerk von Pool- und Saunabedarfsanlagen verfügt, meldete für das Quartal einen angepassten Gewinn pro Aktie von 59 Cent, der unter dem von Refinitiv kompilierten Konsens von 68 Cent lag. Der Umsatz belief sich auf 1,28 Milliarden US-Dollar, was ebenfalls unter den Vorhersagen von 1,32 Milliarden US-Dollar lag.
Leslies Prognosekorrektur umfasste eine Senkung seiner Prognose für das laufende Jahr für den angepassten EPS auf ein Band von 2,70 bis 2,90 US-Dollar, von einem vorherigen Band von 3,10 bis 3,30 US-Dollar. Das Unternehmen führte weichere Verbraucheranfragen und höhere Lagerkosten als Schlüsselfaktoren für die Anpassung an.
Der Vorstandschef Kim Whitley erklärte in einer Erklärung, dass die Kernpool-Saisonstärke zwar weiterhin stark ist, aber die makroökonomischen Druckkräfte auf die nicht-essentiellen Ausgaben abwirken. Das Unternehmen wies auch erhöhte Frachtkosten und Lieferkettenkosten als Beitrag zur Margenkompression hin.
Die Aktie, die bereits um 5% im Vorhandelstag abgerutscht war, verlor bis zur Mittagszeit weitere 15,8%, wodurch etwa 300 Millionen US-Dollar an Marktkapitalisierung eliminiert wurden. Die Investoren zeigten sich besonders besorgt über die Prognosekorrektur, die auf einen breiteren Abschwung im nicht-essentiellen Einzelhandel hindeutet, der über die saisonale Poolkategorie hinausgeht.
Analysten bei Truist Securities hielten an einem Halten der Aktie fest, reduzierten aber ihr Preisziel auf 14 US-Dollar von 16 US-Dollar, da die schwächere Prognose eine größere Verlangsamung im nicht-essentiellen Einzelhandel andeutet. Die Aktien handeln derzeit bei etwa 12 US-Dollar, nachdem sie im März einen 52-Wochen-Hoch von 20,50 US-Dollar erreicht hatten.
Leslies war ein Vorteilnehmer des post-pandemischen Boom des Heimverbesserungsmarktes, aber steigende Zinsen und Inflation haben begonnen, den Verbrauch an nicht-essentiellen Gütern zu dämpfen.



