Investoren, die traditionelle, aktiv gemanagte Fonds besitzen, die in den 1990er Jahren erworben wurden, zahlen wahrscheinlich Verwaltungsgebühren, die um eine Grössenordnung höher liegen als die, die vergleichbare moderne börsengehandelte Fonds erheben.
Nach einer jüngsten Analyse berechnen viele der damaligen alten Direktvertrieb-Fonds jährliche Gebühren zwischen 1% und 2%.Im Gegensatz dazu bieten ETFs für den breiten Marktabschnitt derzeit eine ähnliche Ausrichtung zu deutlich niedrigeren Kosten.
Der Schwab U.S. Broad Market ETF (SCHB) weist derzeit eine Verwaltungsgebühr von 0,03 % auf. Der iShares Core MSCI Total International Stock ETF (IXUS) erhebt 0,07 %, während der Fidelity High Dividend ETF (FDVV) die höchste Gebühr unter den drei Fonds mit 0,15 % aufweist.
"Es ist richtig, dass viele klassische Investmentfonds etwa zehnmal so viel in Rechnung stellen wie moderne ETFs", heisst es im Bericht, und dies gestützt auf das gut dokumentierte Defizit zwischen aktiv verwalteten Retailfonds aus den späten 1990er-Jahren und den heutigen günstigen Index-ETFs.
Bevor ein Wechsel vollzogen wird, sollten Investoren in steuerpflichtigen Konten die steuerlichen Folgen berücksichtigen. Der Verkauf eines diversifizierten Fonds, der fast drei Jahrzehnte lang gehalten wurde, kann erhebliche eingebettete Kapitalgewinne hervorrufen, die potenziell eine Steuerforderung erzeugen können, die ausreichend gross ist, um Jahre der zukünftigen Gebührenersparnisse aufzuheben.
Die Analyse schliesst eine Möglichkeit ein, einen Kernbestand aus drei Fonden einzusetzen, der eine Traditionsholding ersetzen könnte, ohne die Diversifizierung auf den heimischen Aktienmärkten, den internationalen Märkten und die Erstellung von Einkünften aufzugeben.
Der IXUS erreichte jüngst einen Jahresanstieg von 24 %, was die Rendite am US-Markt übertrifft. Die FDVV kombiniert wachstumsorientierte Positionen wie NVIDIA mit dividendenzahlenden Kernanlagen wie Coca-Cola, um sowohl Kapitalwertzuwachs als auch quartalsmässiges Einkommen zu erzielen.
Investoren, die das genaue Gebührenunterschied für ihre aktuellen Anlagen berechnen möchten, werden empfohlen, ihren Fondsprospekt direkt zu überprüfen.












