Die Aktien von Methode Electronics gingen in der Vorsession um 17,0% zurück, nachdem sie im Nachhandel drastisch verloren hatten. Die Bewegung folgte auf die Veröffentlichung der Quartalszahlen des Unternehmens nach dem Schliessen der Börse am 2. September 2026.
Der bereinigte Gewinn belief sich auf einen Verlust von 0,22 US-Dollar je Aktie, was etwas besser war als der erwartete Verlust von 0,24 US-Dollar. Der Umsatz betrug 265,4 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung um 10,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht und deutlich über dem Konsensschätzung von 231,57 Millionen US-Dollar liegt. Der Nettoverlust erhöhte sich auf 11,4 Millionen US-Dollar von 10,3 Millionen US-Dollar im Vorjahr, während der freie Cashflow negativ mit 10,9 Millionen US-Dollar ausfiel. Das bereinigte EBITDA lag bei 13,7 Millionen US-Dollar, was marginal unter den Erwartungen lag.
Für das Geschäftsjahr 2027 bestätigte das Unternehmen seine Umsatzprognose von 1,025 Mrd. US-Dollar bis 1,075 Mrd. US-Dollar und lag auf einem Mittelwert von 1,05 Mrd. US-Dollar. Diese Prognose entsprach den Analystenprognosen, konnte jedoch das Erhöhungsziel nicht erfüllen, das die Marktteilnehmer nach der jüngsten mehrmonatigen Rally der Aktie erwartet hatten.
Die breiteren Marktindizes blieben weitgehend unverändert, wobei der S&P 500 unverändert blieb, der Dow Jones um 0,2 % stieg und der Nasdaq um 0,3 % fiel. Der Abverkauf scheint auf Methode Electronics beschränkt zu sein, ohne erkennbare makroökonomische oder sektorspezifische Faktoren.
Analysten hatten die Aktie zuvor in ProPicks AI als erfolgreiches Highlight herausgestellt und auf historische Gewinne von Unternehmen wie Super Micro Computer und AppLovin verwiesen, doch diese Hinweise hatten keine Einfluss auf den aktuellen Kursverlauf.












