Der britische Rohstoffkonzern Kazera Global plc teilte mit, dass eine unabhängige Bewertung den In-situ-Wert der Schwermineralsande auf einer 42,86 Hektar grossen Teilfläche des Projekts Sea Concession 2A in Alexander Bay, Südafrika, auf 369,3 Millionen Dollar beziffert.
Die von Creo Geo Consulting erstellte Analyse basiert auf den FOB-Preisen des zweiten Quartals 2026 und unterteilt den Wert wie folgt: Ilmenit mit 174,3 Millionen Dollar, Granat mit 130,0 Millionen Dollar, Zirkon mit 39,4 Millionen Dollar sowie Rutil mit 25,6 Millionen Dollar. Die bewertete Fläche entspricht 1,42 Prozent der gesamten Lizenz 2A, die sich über rund 3.012,95 Hektar entlang einer 30 Kilometer langen Küstenstrecke zwischen Port Nolloth und Alexander Bay erstreckt.
Die geschätzten Ressourcen in der untersuchten Teilfläche belaufen sich auf 6,65 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 20,04 Prozent an Schwermineralien. Darin enthalten sind etwa 1,33 Millionen Tonnen an Schwermineralien, von denen rund 1,31 Millionen Tonnen als wirtschaftlich abbauwürdig gelten. Die Probenahmen im April und Mai 2026 umfassten 30 Schürfgruben mit Tiefen zwischen 4,5 und 8,9 Metern.
Kazera betonte, dass es sich bei der Schätzung um einen Brutto-In-situ-Wert handelt, der keine Rücksicht auf Gewinnungsraten, Erlöse, Gewinne, den Barwert oder Erzreserven nimmt. Die verbleibenden 98,58 Prozent der Lizenzfläche 2A gelten als konzeptionelles geologisches Ziel mit einem zusätzlichen Potenzial von 265,2 Millionen Tonnen an Schwermineralsanden, wobei die Gehalte noch nicht bestimmt wurden und die Exploration unzureichend ist.













