JPMorgan Chase & Co. hat gemäss Bloomberg ein Kreditpaket über 5 Milliarden US-Dollar für den Bau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI) für Volta Infra Holdings Ltd. strukturiert. Die Finanzierungsvereinbarung folgt auf eine kürzliche Risikokapitalrunde von Volta über 300 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen mit 2.4 Milliarden US-Dollar bewertete.
Der Anbieter von KI-Infrastruktur, der Anfang 2026 von Ricard Boada und Sófia Gumuzio – ehemaligen Führungskräften bei Brookfield Asset Management Ltd. – gegründet wurde, plant, das Kapital für Einrichtungen in Norwegen einzusetzen. Diese Rechenzentren werden in Partnerschaft mit Bitdeer Technologies Group errichtet und mit modernster Rechenhardware ausgestattet.
Volta hat einen Vertrag über 10 Milliarden US-Dollar mit Anthropic PBC, dem Entwickler des KI-Modells Claude, zur Bereitstellung von Rechenkapazität abgeschlossen. Die Vereinbarung unterstreicht die wachsende Nachfrage nach spezialisierter KI-Infrastruktur, da Unternehmen Zugang zu Hochleistungsrechenressourcen suchen. Nvidia Corp., dessen Chips viele KI-Anwendungen antreiben, gehört zu den Technologieanbietern, die Volta in seine Zentren integrieren möchte.
JPMorgan hat erste Gespräche mit potenziellen Kreditgebern geführt, um die Struktur des Kreditpakets final zu gestalten. Dies spiegelt das Ausmass des Projekts und die breitere Expansion von Investitionen in KI-Infrastruktur wider. Das Finanzierungspaket steht im Einklang mit dem beschleunigten Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten zur Unterstützung von generativen KI-Arbeitslasten in verschiedenen Branchen.
Die Gründer von Volta leiteten zuvor Infrastrukturprojekte bei Brookfield und bringen damit Expertise in der Entwicklung grossflächiger Vermögenswerte in den KI-Rechenzentrumssektor ein. Die rasche Bewertungssteigerung von Volta auf 2.4 Milliarden US-Dollar innerhalb weniger Monate nach der Gründung unterstreicht das Vertrauen der Investoren in die langfristigen Aussichten der spezialisierten KI-Recheninfrastruktur.













