Jefferies hat seinen Ausblick für den US-Stahlsektor gesenkt und verweist auf einen bevorstehenden Handelsdeal zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada, der die Zölle für bestimmte Stahl- und Aluminiumimporten senken würde.
Nach dem vorgesehenen Abkommen würden die Zölle von den derzeitigen 50% auf 25% sinken, was die grenzüberschreitenden Handelsströme vertrauen könnte. Kanada, das zuvor rund 22% der US-Einfuhren von Stahl (hauptsächlich flachgestohlte Produkte) lieferte, hat seit der Verabschiedung der Zölle nach Paragraph 232 die Ausfuhren in die USA um fast 50% pro Jahr gesenkt. Bis 2025 genossen Kanada den Steuervorfall, und es war der größte Stahllieferant der USA.
Die Vereinbarung würde auch den Aluminiumhandel beeinträchtigen, da Kanada eine dominante Rolle als Lieferant spielt. Im Jahr 2024 importierte die USA 3,2 Millionen Tonnen Aluminium aus Kanada, was in den letzten Jahren für über 60% der US-Aluminiumimporte verantwortlich war.
Die Analysten erwarten unebene Auswirkungen auf die US-Stahlhersteller. Cleveland-Cliffs würde durch den direkten Wettbewerb mit kanadischem Stahl, der ungefähr 15 % seiner Gesamtmengen ausmacht, Rückschläge erleiden. Nucor und Steel Dynamics, die beiden größten Produzenten von flachgeformtem Stahl und Platten, würden ebenfalls stark von den Maßnahmen betroffen sein. Commercial Metals erwartet hingegen einen nur geringen direkten Einfluss, wobei Risiken bestehen, wenn Mexiko ähnliche tarifäre Lockerungen für Exporte von Stahlbeton sucht.
Algoma würde von einem engen kanadischen Stahlmarkt profitieren, wenn die Exporte in die USA unter verminderten Zöllen konkurrenzfähiger werden. Trotz der erhöhten Risiken setzte Jefferies Nucor als seine Top-Option, und führte die günstigen Bewertungen bei derzeitigen Spot-Stahlpreisen als Argument an.













