Eqva ASA meldete für das zweite Quartal 2026 Umsatzerlöse in Höhe von 365 Millionen NOK, was gegenüber 352 Millionen NOK im Vorquartal einen Anstieg darstellt, da die von den Akquisitionen getriebene Wachstrategie des Unternehmens in einer Margenvergrößerung resultierte. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 5,2 % gegenüber 4,9 % im ersten Quartal, während sich die Gesamtumsatzentwicklung im ersten Halbjahr auf 735 Millionen NOK belied.
Der pro forma Umsatz des Konzerns belief sich auf 1,57 Milliarden NOK, das EBITDA betrug 106 Millionen NOK und die Marge 6,8%, wie aus PowerPoint-Folien hervorgeht, die am 26. August bekannt gegeben wurden. Eqva Industrial Solutions (EIS), das größte Segment des Unternehmens, contributed 1,51 Milliarden NOK an pro forma Umsatz und 117 Millionen NOK an EBITDA. Der Umsatz des Sektors im ersten Halbjahr 2026 stammte aus den Bereichen Aquakultur (26 %), Verteidigung und andere Branchen (25 %), Schifffahrt (14 %), Offshore (13 %), Land-basierte Industrien (12 %) und Stahlerzbetriebe (9 %).
Der Auftragsbestand von Eqva stieg im 2. Quartal auf 1,07 Mrd. NOK von 770 Mio. NOK im 4. Quartal 2024. 40 % der Verträge sind fixpreislich und 52 % strukturbasiert. Die Cash-Position belief sich per 30. Juni auf 245 Mio. NOK, die nett zinsbringende Schulden beliefen sich auf 364 Mio. NOK, was einer nettoen Kapitalschuldquote von 3,4-fache EBITDA entspricht.
Der Bereich Erneuerbare Energien der Gruppe meldete Fortschritte beim 3,5 MW starken Wasserkraftwerk Gjosa, das jährlich 8,7 GWh Strom produzieren soll und eine Brutto-Marge von 10 bis 15 Millionen NOK erzielen wird. Der Verkauf des Projekts an Norsk Vannkraft AS ist für einen Zeitraum von 15 Monaten über 62 bis 67 Millionen NOK geplant und entspricht einer Bewertung von 7,1 bis 7,7 Millionen NOK pro GWh Kapazität. Die breite Wasserkraft-Pipeline von Eqva umfasst mehr als 85 GWh in Entwicklungsrechten, wobei der norwegische Stromüberschuss von 22 TWh im Jahr 2023 auf 7 TWh bis 2030 zurückgehen wird, so die Energiebehörde Norwegens.
CEO Olav Hilmar Koløy hob die успешige Übernahme von Einar Øgrey Farsund hervor und wies auf Rechenzentren als einen zentralen Wachstumsbereich hin, wobei er das Projekt DCI Tydal nannte. Er bemerkte, dass die Marktaktivität nach einem zurückhaltenden ersten Quartal wieder angetrieben wurde und äußerte gleichzeitig optimistische Hoffnungen auf Möglichkeiten im Bereich der Wasserenergie angesichts verdichteter Liefersituationen.












