Der Vorstand der H.B. Fuller Company lehnte ein unaufgefordertes Angebot von Ancora in Höhe von 1,1 bis 1,2 Mrd. US-Dollar für den Kauf seiner Building Adhesives Solutions (BAS)-Einheit einstimmig ab, da er dieses Angebot als maßgeblich unterbewertet betrachtete.
In einem Schreiben erklärte der Vorstand, der von der Vorsitzenden Teresa J. Rasmussen geleitet wird, dass der Vorschlag von Ancora deutlich unter den bisherigen Transaktionsniveaus liegt und es an ausreichenden Details zum Finanzierungsmodell und den Post-Transaktionsabläufen fehlt. Der Vorstand betonte darüber hinaus, dass eine Trennung von BAS erhebliche operative Unzulänglichkeiten mit sich bringe, da das Segment in mehr als 30 Werken die Produktionseinrichtungen mit den anderen globalen Betrieben von H.B. Fuller teilt.
H.B. Fuller konnte im zweiten Quartal ein organisches Wachstum von 6 % und eine Verbesserung des EBITDA um 10 % bei BAS verzeichnen, angetrieben durch Preissteigerungen und Umsatzzuwächse. Das Unternehmen, das für das Jahr 2025 eine Umsatzprognose von 3,5 Milliarden US-Dollar abgibt, konzentriert sich weiterhin auf die Integration des Erwerbs von Advanced Medical Solutions (AMS) sowie auf die Weiterführung von Project Quantum Leap, einer Initiative zur Vereinfachung der Kostenstruktur.
H.B. Fuller, das weltweit größte Unternehmen, das sich ausschließlich auf Klebstoffe spezialisiert hat und mehr als 7.100 Mitarbeiter in 150 Ländern beschäftigt, möchte ebenfalls die Verschuldung innerhalb von zwei Jahren nach der AMS-Transaktion auf ein Zielintervall von 2,5x bis 3,0x senken.













