Goldman Sachs initiierte am Dienstag die Berichterstattung über Jersey Mike’s Subs mit einer neutralen Bewertung und vertrat dabei Bedenken zu der Bewertung der Aktie, obwohl man das Wachstumspotenzial der Sandwichkette anerkannte.
Die Investmentbank hat an die Aktie ein Kursziel von 26 US-Dollar vergeben, die am Dienstag bei 23,53 US-Dollar schloss und damit unter ihrem jüngsten Intraday-Hoch von 23,86 US-Dollar gehandelt wurde. Goldmans Bewertung zählt Jersey Mike's zu den überbewerteten Aktien in ihrem Coverage-Universum, obwohl das Unternehmen einen langen Spielraum für den Ausbau neuer Läden als mildernendes Faktor eingestuft hat.
Jersey Mike’s, das über 2.800 Standorte in den USA betreibt, verfügte laut Daten von InvestingPro über eine Bruttogewinnmarge von 66%. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt 7,47 Mrd. US-Dollar, was aus Goldman Sachs’ Zielpreis eine potenzielle Aufwärtsbewegung von rund 10% gegenüber den aktuellen Niveaus impliziert.
Analysten in rivalisierenden Unternehmen gaben einen optimistischeren Ausblick. Guggenheim und BTIG gaben jeweils eine Kaufempfehlung mit einem Preisanreiz von 28 USD aus, während TD Cowen ein Kursziel von 26 USD legte und Raymond James eine Übertreibungsscore mit einem Kursziel von 29 USD verabschiedete. Wells Fargo behielt eine gleichgewichtige Bewertung bei mit einem Kursziel von 25 USD und schätzt die Unternehmensgesellschaft mit 20 Mal dem Unternehmenswert 2027 im Verhältnis zum EBITDA.
Goldman Sachs hebt die solide Kostenstruktur, die vielfältige Franchisepartnerbasis und den Zuwachs beim digitalen Kanal von Jersey Mike als wichtige Wachstumstreiber hervor. Die Bank betonte auch die Risiken, darunter mögliche Verzögerungen bei der Eröffnung neuer Filialen oder eine zunehmende Konkurrenz im Fast-Casual-Sandwichtmarkt.
Andere Analysten betonten die Markenstärke und den Marktanteilszuwachs des Unternehmens. Guggenheim verwies auf eine kapitaleffiziente Wachstrategie und ein geringes Wachstum der Umsätze im Vergleichsformat von unter einem Prozent, während BTIG auf eine hohe Markenbekanntheit und Raymond James auf ein langfristiges Wachstumspotenzial durch Marketing und Menüinnovationen verwies.













