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Gold fällt unter 4.400 US-Dollar pro Unze, während die Rentabilitätskurve steigt

Der Goldpreis fällt in London um 1,5 % auf 4.372 Dollar, da Investoren höherrendige Wertpapiere bevorzugen angesichts steigender Zinserwartungen. Die Inflation in der Eurozone legt zu und erreicht 3,3 %, was die Hoffnung auf eine Straffung durch die EZB stärkt.

SL
Sophie Laurent · FX & Rates Desk · 2 Sept 2026 · 01:46 · 1 Min. Lesezeit
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Gold fällt unter 4.400 US-Dollar pro Unze, während die Rentabilitätskurve steigt

Der Goldmarkt kam am Dienstag erneut unter Druck, denn steigende Erwartungen an höhere Zinssätze und Anleihekuponen belasteten das Edelmetall. Im Londoner Handel ging der Spotpreis für eine Troy-Unze Gold um 1,5% auf 4.372$ zurück, wobei der mehrtägige Rückgang fortgesetzt wurde, der das Metall seit Beginn der Woche um rund 5% gedrückt hat.

Die Investoreninteressen verlagerten sich in Richtung Staatsanleihen, die nun attraktivere Renditen bieten, da die Zentralbanken eine strafferen Geldpolitik signalisieren. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen stieg auf das höchste Niveau seit Jahren, was den relativen Reiz von Gold verringerte, da es keine Zinsen generiert. Kommentare des US-Fed-Vertreters Kevin Warsh, in denen er die Bedeutung von Preissicherheit betonte, wurden als Verstärkung der Erwartungen für eine Zinserhöhung durch die Fed ausgelegt.

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Die Inflation in der Eurozone hat sich im August auf 3,3 % beschleunigt und damit den mittelfristigen Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 % übertroffen. Dies stärkt die Marktprognosen für eine Zinserhöhung auf der nächste Sitzung der EZB kommende Woche. Energiepreise sind weiterhin der Haupttreiber der Inflation im Währungsblock, während die hohen Ölpreise weitere Sorgen hinsichtlich anhaltender Preisdrücke und der Wahrscheinlichkeit weiterer geldpolitischer Straffungen schüren.

Der Abverkauf von Gold arbeitete mit grösseren Verschiebungen auf den globalen Anleihenmärkten zusammen, wo höhere Renditen die Opportunitätskosten für das Halten von nicht renditenden Vermögenswerten wie Edelmetallen reduzieren. Händler beobachten die Ölmärkte genau, da sie einen direkten Einfluss auf die Inflationsentwicklung und die Entscheidungen der Zentralbanken haben.

Der Rückgang folgt auf eine Zeit, in der die Nachfrage nach Gold als Absicherung gegen Inflation und geopolitische Risiken kontinuierlich gestiegen ist, aber der jüngste Kursverlauf unterstreicht die Empfindlichkeit des Metalls gegenüber Schwankungen der realen Zinssätze und der Erwartungen zur Geldpolitik.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Sophie Laurent
FX & Rates Desk

Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.

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