Die Aktien des deutschen Medizinverpackungsunternehmens Gerresheimer fielen zu Beginn des Handels am Dienstag um mehr als 6%, nachdem der interimistische CEO Uwe Röhrhoff mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist.
Röhrhoffs Abgang erfolgt vor dem geplanten Mandatsende im Oktober, wobei das Unternehmen keine Gründe für den vorzeitigen Ausstieg nannte. CFO Wolf Lehmann wird die Aufgaben von Röhrhoff bis auf Weiteres übernehmen, wie eine Unternehmensmitteilung mitteilte.
Röhrhoff war im November 2025 auf Ersuchen des Aufsichtsrats zum interimistischen CEO ernannt worden. Während seiner Amtszeit arbeitete er mit den neu bestellten Mitgliedern des Vorstands, Wolf Lehmann und Achim Schalk, zusammen, um das Unternehmen zu stabilisieren und zentrale operative Herausforderungen anzugehen.
Das Unternehmen hob zudem einen strategischen Meilenstein Ende Juli 2026 hervor, als es eine Vereinbarung zum Verkauf seiner US-Tochter Centor und seines globalen Geschäftsbereichs Primary Plastic Packaging unterzeichnete. Die Divestitur soll die Kapital- und Finanzierungsstruktur von Gerresheimer vereinfachen sowie die Verschuldung reduzieren. Die finanziellen Bedingungen des Verkaufs wurden nicht offengelegt.












