Der deutsche DAX war am Mittwoch darauf vorbereitet, für die dritte Tagessitzung in Folge zu fallen, wobei der X-DAX um 07:30 Uhr MEZ einen Rückgang von 0,5 % auf 25.837 Punkte verzeichnete und den Index weiter unter die Marke von 26.000 drückte.
Der Rückgang folgt auf einen 2,5-prozentigen Rückgang vom Juli-Rekordwert von 26.618 Punkten. Dadurch nähert sich der Leitindex dem 50-Tages-Durchschnitt, nachdem er unter den Juli-Hauptpeaks von 25.900 Punkten gesunken war. Der Euro Stoxx 50 dürfte ebenfalls um 0,4 Prozent niedriger handeln.
Die Ölpreise konnten ihre Gewinne ausbauen. Brent-Rohöl ging erstmals seit Mitte Juni über 95 USD pro Fass, angetrieben von den sich verschärfenden Spannungen zwischen den USA und Iran. Das US-Militär gab Angriffe auf Luftabwehr- und Radar-Systeme der iranischen Revolutionsgarde sowie Bergbaugeräte bekannt, während der Iran Raketen- und Drohnenangriffe auf Verbündete wie Jordanien, Kuwait und Bahrain durchgeführt hat.
Im Bereich der Unternehmensentwicklungen wird Volkswagen am 21. September den Euro Stoxx 50 verlassen, wie der Indexanbieter ISS Stoxx mitteilt. Die Aktien des Automobilherstellers sind in diesem Jahr um mehr als 25 % und in den vergangenen fünf Jahren um fast zwei Drittel gesunken. Auch Fraport und der Automobilzulieferer Aumovio gehören zu den Unternehmen, die den Stoxx Europe 600 verlassen.
Das Sentiment für Adidas improved, nachdem Barclays die Abdeckung mit einer positiven Bewertung initiierte, und dabei das Vorhandenkommen von Innovationstagen des Unternehmens am 23. und 24. September hervorhob. Andererseits hob Goldman Sachs die Deutsche Bank auf Kaufen an und verwies dabei auf die Erwartung einer "hohen Profitabilität" und einer attraktiven Bewertung.












