Der japanische Nikkei 225 Index fiel am Mittwochmittag um 2,96 % und die Verluste sackten in Schlüsselsektoren weiter ein, da die Investoren ihre Risikopenetration verkleinerten.
Der Rückgang wurde von starken Rückgängen bei Industrienzwischennamen und Materialien angetrieben, wobei die Sektoren Papier & Holzpulp, Transport und Kommunikation zu den bedeutendsten Nachteilsträgern zählten. Die fallenden Werte an der Tokyoser Börse waren in der Grössenordnung von sechs zu eins höher als die steigenden. 3.047 Werte fielen gegenüber 513 steigenden und 186 unveränderten Kursen.
Der Nikkei Volatility Index, der die implizierte Volatilität für Nikkei 225-Optionsen verfolgt, fiel um 6,65 % auf 25,98, was auf verminderte Erwartungen einer kurzfristigen Marktvolatilität trotz des breit angelegten Verkaufsdrucks hindeutet.
Unter den Gewinnern standen pharmazeutische Aktien an der Spitze. Sumitomo Dainippon Pharma stieg um 2,74 % auf 1.633,50; Daiichi Sankyo erzielte einen Anstieg von 1,14 % auf 2.883,00 und Shionogi legte 1,08 % auf 2.982,00 zu.
Die schwersten Verluste entstanden im Bereich Metalle und Bergbau. Sumitomo Metal Mining verlor 11,55 % auf 10.035,00, Kyowa Kirin fiel um 11,05 % auf 2.390,00 und Mitsubishi Materials verlor 9,80 % auf 5.345,00.
Bei den Rohstoffen stieg das Brent-Rohöl für Lieferungen im November um 0.89% auf 95,49 US-Dollar pro Barrel, während das West Texas Intermediate für Oktober-Lieferungen um 0.45% auf 90,63 US-Dollar je Barrel steigerte. Die Gold-Futures für Lieferungen im Dezember fielen um 0.66% auf 4.367,49 US-Dollar pro Troy-Ounce.
Der Yen schwächte sich gegenüber den wichtigsten Peer-Währungen ab, wobei das USD/JPY-Paar um 0,33 % auf 159,64 zurückging und das EUR/JPY um 0,55 % auf 184,66 gesenkt wurde. Die Futures des US-Dollar-Index stiegen um 0,12 % auf 99,75.













