Der britische FTSE 100 legte am Mittwoch um 0,1 % auf 10.886 Punkte zu und setzte den wochentäglichen Anstieg vom Dienstag um 0,3 % fort, da eine gemischte Brankenentwicklung die Gewinne bei Bergbau- und Wohnbauaktien aufwiegen konnte.
Die Brent-Rohstoff-Futures schlossen mit einem Abschlag von 2,14% auf 85,40 USD pro Fass, nach Berichten, dass Iran und Oman wieder bilateralen Gespräche aufgenommen haben, um die Versorgung und eventuell die Sperrung des Hormuschales zu bewältigen. Die Lockerung der Risiken einer direkten Lieferunterbrechung löste Profitnahmen bei den großen Energiekonzernen aus, wobei sowohl Shell als auch BP um mehr als 1,5% zurückgingen.
Der bescheidene Anstieg des FTSE 100 folgte einem 10 Milliarden Sterling umfassenden britischen Sozialwohnungsprogramm, das diese Woche vorgestellt wurde und das nach Ansicht von Analysten den heimischen Bau und damit verwandte Branchen unterstützen könnte. Die Abschwächung der Rohstoffkosten bot zusätzlichen Aufschwung für die Verbraucher-orientierten Branchen und industrielle Bergbauunternehmen, mit einem Anstieg von 0,69 % für Rio Tinto und 1,50 % für Anglo American.
Die Kupferpreise stiegen auf ein Sechsmonatshoch gedrückt durch immer geringere Lagerbestände an der London Metal Exchange, während Gold am Dienstag vor den US-Inflationsdaten leicht zurückging. Der breite Rohstoffkomplex blieb weiter unter Druck, da Öl die Kurse trieb, während Basismetalle unter den strengen Lieferbedingungen Halt zeigten.













