First Solar Inc. ging am Donnerstag im vorbörslichen Handel nach oben, nachdem BMO Capital die Aktie des Solarherstellers von „Market Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft hat und dabei auf die von der Politik getriggerten positiven Entwicklungen und eine überkaufte Korrektur verwies.
Der BMO-Analyst Ameet Thakkar hat sein Kursziel auf 263 US-Dollar angehoben, was auf die Erwartung von durchschnittlichen Verkaufspreisen von US-Modulen in Höhe von 0,43 bis 0,44 USD pro Watt in den kommenden Jahren hindeutet. Die Aufrüstung folgt auf einen jüngsten Rückgang von rund 16 % der First-Solar-Aktien nach den Zölanmäherungen von Präsident Bidens im Rahmen von Section 232, die nach Auffassung des Analysten verhin sich bis ins Minus ausgelebt haben.
Thakkar hob auch den möglichen Einfluss des Rahmens für die Herstellung in Partnerschaft hervor, der eine höhere Preisgestaltung für inländisch produzierte Solarmodule erwarten lässt. Der Analyst merkte, dass First Solar, ein Hersteller von dünnfilmigen photovoltaischen Solarmodulen, sich jetzt als der am günstigsten eingestuften Solorasenanbieter im Coverage-Universum von BMO handelt.
Das Wertschätzungsmodell prognostiziert einen Unternehmenswert zum EBITDA (ohne Produktionssteuerverschmäherungen) von rund 8,6 im Jahr 2029, basierend auf einem mehrquartäligen Buchungszeitraum für die Mengen bis 2029 und darüber hinaus. Margenrückschläge werden bis 2027 erwartet, während langfristige Risiken, wie diejenigen, die durch Crystal Sun hervorgerufen werden, als ein Problem für die zweite Hälfte des Jahrzehnts bezeichnet wurden.
Die Aktien von First Solar stiegen am Donnerstag in der Vorbörsensitzung um 3,9%. Die potenzielle Nachfrage von Tesla floss ebenfalls in die Bewertung von BMO ein, wobei ein konservatives Annahme einer durchschnittlichen Verkaufspreis von 0,38 US-Dollar für die Anforderungen des Autounternehmens zugrunde lag.












