Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, erklärte am Mittwoch, dass die US-Inflation bis Ende 2026 wahrscheinlich auf rund 3% ansteigen wird und danach Schrittweise auf etwa 2,5% im Jahr 2027 sinken wird.
In einem Interview mit Fox Business sagte Hammack, dass der von der Zentralbank bevorzugte Inflationsindex im Juli um 3,7% im Jahresvergleich gestiegen ist und somit noch über dem Ziel von 2% der Fed liegt. Sie betonte erneut, dass die Erreichung des Ziels wahrscheinlich bis zum nächsten Jahr in die Länge gezogen wird, obwohl die jüngsten Daten mit ihren Erwartungen übereinstimmen.
Hammack betonte die Notwendigkeit einer restriktiven Geldpolitik, um die anhaltenden inflationsfördernden Prozesse zu bekämpfen. Sie wies auch darauf hin, dass die Arbeitsmarktsituation weiterhin weitgehend ausgewogen ist und deshalb nur einen begrenzten inflationären Druck erzeugt. Die Geldpolitik der Fed müsse weiterhin restriktiv sein, um sicherzustellen, dass die Inflation ihre sinkende Tendenz weiter beibehalten kann.
Zur Frage der zeitlichen Abwägung künftiger Entscheidungen erklärte Hammack, dass sie jeden Sitzung der Fed mit einem offenen Geisteszustand antritt und ihr die Flexibilität bei dem Tempo und der zeitlichen Abstimmung von Anpassungen der Politik zusteht. Ihre Ausführungen belegen die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung der Inflation, trotz jüngst erzielter Fortschritte.













