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Wirtschaft/ZentralbankenArticle

Der Chef der Fed-Bank von Boston, Keith Collins, sieht gemischte Inflationssignale und hält die Option einer Zinserhöhung offen

Die PCE-Inflationsrate stieg im Juli auf 3,7 Prozent, doch die Präsidentin der Fed von Boston, Susan Collins, gab an, dass die Entwicklung um einiges gemischte Züge hat. Sie betonte die Flexibilität der Politik und warnte vor steigenden Zinsen, falls die Deflation nachlässt.

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Elena Kovač · Central Banks Desk · 2 Sept 2026 · 19:43 · 1 Min. Lesezeit
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Der Chef der Fed-Bank von Boston, Keith Collins, sieht gemischte Inflationssignale und hält die Option einer Zinserhöhung offen

Die Präsidentin der Federal Reserve Boston, Susan Collins, sagte am Donnerstag, dass die jüngsten Inflationsdaten gemischte Signale geben und die Tür für weitere Zinserhöhungen offen lässt, falls die Preissteigerungsdynamik nicht wie erwartet nachlässt.

Auf dem jährlichen Wirtschafts-Symposium der Federal Reserve des Kantons Kansas City in Jackson Hole, Wyoming, anerkannte Collins, dass der Preisindex für die privaten Verbrauchsausgaben im Juli um 3,7% im Jahresvergleich stieg und damit das 2%-Ziel der Fed übertraf. Sie stellte jedoch fest, dass ein grosser Teil der Zunahme auf Komponenten wie Portfoliomanagementgebühren zurückging, die mit der Börsenbewertung und nicht mit den unterliegenden Nachfragerichtung oder Angebotsverhältnissen verbunden sind.

Collins wiederholte erneut ihre Grundlinie, dass die Inflation unter der derzeitigen politischen Haltung wahrscheinlich fortsetzlich moderat sinken wird, die sie als "leicht restriktiv" bezeichnete. Sie wies auch auf zusätzliche disinflationäre Faktoren hin, darunter Anzeichen einer Verbesserung der Produktivität und Hinweise, dass die von den jüngsten Einfuhrzöllen ausgelösten Inflationsraten sich stabilisieren könnten. Obwohl sie die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen nicht ausschloss, betonte sie, dass eine breite Auslagerung der marktbestimmten Preise ein grösseres Anlass zu Sorge wäre.

Auf den Finanzmärkten stellte Collins fest, dass die jüngsten Erhöhungen der Anleihezinsen noch keine Hinweise auf eine Erhöhung der Inflationserwartungen gaben. Sie verwies auf Indikatoren für die Inflationsreaktion von Investoren und erklärte, dass diese Indikatoren weiterhin mit dem Preisstabilitätsmandat der Fed übereinstimmen. Auf die recentlyen Intervention von Finanzminister Scott Bessent in den Anleihenmärkten wurde Collins zur Selbsterklärung nicht gefragt.

Die Bemerkungen kommen im Vorfeld der Donnerstag-Vorlesung des FED-Vorsitzenden Kevin Warsh, der weitere Einblicke in die Kursentwicklung der Zentralbank unter der sich ändernden Inflationsentwicklung geben wird.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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