Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, sagte am Donnerstag, die US-Zentralbank werde möglicherweise eher früher als später die Zinssätze anheben müssen, angesichts der Tatsache, dass die Inflation weiterhin über dem 2%igen Ziel der Fed liegt.
Hammack erklärte gegenüber CNBC nochmals ihre Ansicht, dass der derzeitige wirtschaftliche Umfeld eine weitere Straffung unterstützt, allerdings warnte sie davor, die nächste Entscheidung der Fed vorwegzunehmen. Der Leitzins der Zentralbank liegt seit der Sitzung der Federal Open Market Committee Ende Juli in einem Bereich zwischen 3,50 und 3,75 Prozent.
Hammack gab keine zeitliche Begrenzung für die Massnahmen bekannt, betonte jedoch, dass die anhaltende hohe Inflation die Überlegung weiterer Zinserhöhungen rechtfertigt. Bei der Sitzung im Juli stimmte sie ebenfalls für eine Zinserhöhung, wobei die Politik letztlich unverändert blieb.
Das nächste in der Agenda geplante Policy-Rendezvous der Fed steht noch einige Wochen entfernt und bietet somit Raum für weitere datenabhängige Anpassungen. Hammacks Kommentare unterstreichen die anhaltende Debatte innerhalb der Notenbank über das geeignete Tempo der monetären Straffung angesichts widersprüchlicher Signale zur Wirtschaftswachstums-und Preisstabilität.












