JPMorgan Chase & Co. wird ein Schuldendienstpaket in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar arrangieren, um die Errichtung von Rechenzentren für künstliche Intelligenz für Volta Infra Holdings Ltd. zu finanzieren, so das Unternehmen.
Volta, das Anfang diesen Jahres von früheren Führungskräften von Brookfield Asset Management Ltd., Ricard Boada und Sofia Gumuzio, gegründet wurde, sicherte sich im aktuellen Monat 300 Millionen Dollar Venture-Finanzierung und verteuerte sich auf 2,4 Milliarden Dollar. Die Finanzierungsrunde unterstreicht das wachsende Investoreninteresse an Anbietern von KI-Infrastruktur, da die Nachfrage nach leistungsstarken Rechenanlagen weiter zunimmt.
Die Expansion des Unternehmens ist mit einer 10 Milliarden Dollar umfassenden Vereinbarung zur Lieferung von Rechenkapazität an Anthropic PBC, das KI-Startup hinter dem Modell Claude, vereinbart. Volta wird ein Rechenzentrum in Norwegen in Partnerschaft mit der Bitdeer Technologies Group betreiben und dabei die fortschrittlichen Chips von Nvidia Corp. nutzen, um den Anforderungen von Anthropic zu entsprechen. Volta positioniert sich als Vermittler für KI-Labore und Start-ups, die den Zugang zu kostspieliger Halbleiter-Infrastruktur suchen.
Die Beteiligung von JPMorgan unterstreicht die Ambitionen von Volta. Die Kreditverfügung soll den schnellen Einsatz von KI-optimierten Einrichtungen unterstützen. Die Finanzierungsstruktur widerspiegelt breitere Trends bei der Finanzierung von KI-Infrastruktur, in denen traditionelle Kreditgeber zunehmend spezialisierten Betreiber von Rechenzentren unterstützen, um die explosionsartige Rechenanforderungen zu decken.













