Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute im Euroraum erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember 2024 zum dritten Mal in diesem Jahr die Leitzinsen erhöhen wird. Bei einer weiteren Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte würde der Einlagensatz auf 2,75 % steigen, was sich auch auf die Marktzinssätze auswirken dürfte. Diese Prognose basiert auf dem Herbstgutachten der sogenannten Gemeinschaftsdiagnose, das im Oktober veröffentlicht wurde. Die EZB hatte bereits im Juni und im September jeweils um 0,25 Prozentpunkte erhöht, sodass der Leitzins aktuell bei 2,50 % liegt. Die Teuerungsrate im Euroraum stieg im August auf 3,2 %, und einige Experten rechnen aufgrund des Iran-Kriegs und der damit verbundenen Energiepreisanstiege bis Ende des Jahres mit einer Inflationsrate von bis zu 4 %. Energiekosten-Schocks haben die Märkte bereits dazu veranlasst, auf weitere Zinserhöhungen zu spekulieren, wobei einige Marktteilnehmer bereits Ende Oktober eine mögliche Entscheidung der EZB für diesen Zeitraum erwarten. Das österreichische EZB-Mitglied Martin Kocher betonte, dass weitere Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation nicht ausgeschlossen seien. Er verwies dabei auf die robuste wirtschaftliche Lage im Euroraum und die Notwendigkeit, die Situation bei jeder Sitzung neu zu bewerten, insbesondere angesichts der Unsicherheiten durch den Nahostkonflikt und die damit verbundenen Energiepreisschocks. Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, hatte bereits auf einer Pressekonferenz nach der Ratssitzung im März 2025 betont, dass die EZB ihre Entscheidungen basierend auf aktuellen Daten und Entwicklungen treffe.
EZB-Zinserhöhung im Dezember erwartet: Institute erwarten weitere starke Anstiege im Euroraum
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen mit einer weiteren Leitzinserhöhung durch die EZB im Dezember 2024, mit einem möglichen Quartalszins von 2,75 %. Energiepreise und Inflation bleiben entscheidende Faktoren für die geldpolitische Entscheidung.
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Elena Kovač · Central Banks Desk · 24 Sept 2026 · 09:33 · 1 Min. LesezeitDieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.
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