Evercore ISI bekräftigte seine Outperform-Rating und das Preisziel von 365 US-Dollar für Apple Inc. (NASDAQ: AAPL), nachdem das Unternehmen überarbeitete Mac mini-Modelle mit den jüngsten Chips der M-Serie vorgestellt hatte.
Die neue Mac mini-Reihe, die am Dienstag vorgestellt wurde, umfasst Basismodelle mit dem M6-Chip und hochwertigere Konfigurationen mit dem Prozessor M5 Pro. Die Vorbestellungen wurden am selben Tag eröffnet, die Lieferungen sollen am 22. September beginnen.
Die Preise für den Mac mini mit M6 beginnen bei 899 US-Dollar, was einen Anstieg von 300 US-Dollar gegenüber dem ursprünglichen Preis bei der Einführung des M4 darstellt. Das M5 Pro-Basismodell kostet 1.699 US-Dollar, ebenfalls 300 US-Dollar mehr als der vorherige Preis bei der Einführung des M4 Pro. Beide Konfigurationen bringen Upgrades wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und 2,5 Gb Ethernet mit, wobei das M5 Pro Thunderbolt 5-Unterstützung bietet.
Apple versichert, dass der M6-Chip bis zu viermal schnellere KI-Leistung, doppelt so schnelle Grafik- und Speicherleistung sowie 40% schnellere CPU-Leistung bietet als die M4-Generation. Der M5 Pro skaliert auf eine 18-Kern-CPU, eine 20-Kern-GPU und bis zu 64 GB einheitlicher Speicher und zielt damit auf professionelle Workflows sowie grössere lokale KI-Modelle ab.
Die Analystenfirma stellt fest, dass die Marktkapitalisierung von Apple weiterhin über 4,5 Billionen USD liegt, wobei die Aktien im letzten Jahr um 37% gestiegen sind, obwohl sie als überbewertet im Vergleich zum fairen Wert eingeschätzt wurden. Apple handelt mit einem Kennziffer P/E von 35,5, wie aus Daten von InvestingPro hervorgeht.
Zusätzlich beibehielt BofA Securities die Kaufempfehlung für Apple, wobei es auf starke Kapitalrenditen und das Potenzial für KI-Funktionen am Geräteeingang verwies.
Die Updates folgen Apples umfangreicheren Anstrengungen bei der Integration von KI in seine Hardware-Produktlinien, was zeitgleichen mit der regulatorischen Überprüfung eintritt. Das Bundeskartellamt Deutschland hat bereits festgestellt, dass das App-Tracking-Transparenz-Framework von Apple die eigenen Apps gegenüber Entwicklern von Drittanbietern bevorzugt, wodurch Apple seine Regeln anpassen musste.












