Magnora ASA meldete am Freitag einen höheren Verlust für das zweite Quartal 2026, mit einem Umsatz, der um 54% unter den Schätzungen der Analysten lag, da das Geschäft mit erneuerbaren Energien unter seinen Erwartungen blieb. Das in Oslo notierte Unternehmen wies einen angepassten Verlust je Aktie von 3,48 Norwegischen Kronen auf, verglichen mit einer prognostizierten Verlust je Aktie von 1,52 Norwegischen Kronen.
Der Umsatz belief sich auf 100,6 Millionen NOK (10,1 Millionen US-Dollar), was 54,4% unter dem Konsensschätzung von 220,8 Millionen NOK lag. Der operative Gewinn betrug negative 36,4 Millionen NOK, der Nettoerfolg ebenfalls im Minus. Das Unternehmen verfügte Ende Quartal über eine Barposition von 814 Millionen NOK, bei einer gesamten Liquidität einschließlich kreditärztlicher Mittel von 964 Millionen NOK.
Magnoras erneuerbare Energie-Portfolio, welches sich über Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich und Südafrika erstreckt, umfasst über 10 Gigawatt Betriebsleistung. Das Unternehmen strebt bis zum Ende 2026 eine Kapazität von 12 Gigawatt an und möchte die Betriebskosten im Bereich der erneuerbaren Energien pro Quartal auf einen Bereich von 10 Millionen bis 15 Millionen Norwegischen Kronen senken (vorher: 25 Millionen bis 35 Millionen).
Die Datenzentren-Tochtergesellschaft der Gruppe, Magnora Data Center, ergatterte bei der Juni-Börsennote am Euronext Growth Oslo 650 Millionen NOK und konsolidierte einen Anteil von 52,7 %. Seit ihrer Gründung Anfang 2025 hat das Unternehmen vier europäische Märkte erobern können, darunter einen 120-Megawatt-Standort in der Nähe von Helsinki, der in weniger als acht Monaten verwaltet wurde. Das Datenzentrengeschäft wurde zum Quartalsende mit einer Schätzung von etwa 9 Milliarden NOK bewertet, mit einem für das segment für erneuerbare Energien von 900 Millionen NOK.
Die Aktien von Magnora schlossen mit einem Kurs von 24 NOK, ein Minus von 1,7% im Premarket-Handel. Die Aktie liegt damit weiterhin 32,2% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,70 NOK und 24,7% über ihrem 52-Wochen-Tief von 18,42 NOK. In den letzten sieben Jahren hat das Unternehmen den Aktionären 1 Mrd. NOK zurückgezahlt, wodurch ein durchschnittlicher jährlicher Ertrag von 28% erzielt wurde.
Die Führungskräfte betonten die rasante Entwicklung der Rechenzentrumsaktivität und das schnelle Wachstum dieser Einheit vom Konzept zur börsennotierten Gesellschaft in weniger als 18 Monaten. Die Gruppe unterstrich auch die Produktivitätssteigerungen im Bereich der erneuerbaren Energien, wobei die Margenkosten für neue Megawatt gering bleiben, wenn die Einheit in eine "Erntephase" übergeht.













