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Wirtschaft/ZentralbankenArticle

Die EZB signalisiert nach der Pause im Juli wahrscheinlich eine Zinserhöhung im September

Die Protokolle der Juli-Sitzung der EZB zeigen, dass die Wirtschaftspolitiker einen weiteren Zinsschritt für wahrscheinlich halten, es sei denn, sich die Inflationsdaten deutlich verbessern – wobei die Sitzungen vom 9. bis 10. September im Blick haben.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 2 Sept 2026 · 06:06 · 1 Min. Lesezeit
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Die EZB signalisiert nach der Pause im Juli wahrscheinlich eine Zinserhöhung im September

Die vom Europäischen Zentralbank am 27. August veröffentlichten Aufzeichnungen zur Policy-Meeting vom 22. und 23. Juli zeigten, dass die Beamten eine weitere Zinserhöhung als wahrscheinlich sehen, wenn die eingehenden Daten die Inflationsprognosen nicht erheblich ändern.

Die politisch Verantwortlichen beschrieben die Entscheidung, die Leitzinsen auf diesem Treffen stabil zu halten, als eine vorübergehende Pause und nicht als Ende des Straffungskurses. Die EZB hatte im Juni erstmals seit fast drei Jahren die Zinsen angehoben, um die Druckerhöhungen der Energiepreise aufgrund der geopolitischen Spannungen, einschliesslich des Konflikts im Iran, zu begrenzen.

Während die Inflation bei fast 3 % lag, zeigten die Beamten, dass sich der Wachstum der Unternehmensfinanzierungen im Juli auf 4,4 % beschleunigte, den schnellsten Zuwachs seit mehr als drei Jahren. Das signalisiert an den Kreditmärkten einen fortschreitenden Trend. Der Leitzins der EZB liegt derzeit bei 2,25 % und wird, falls die Voraussetzungen es gestatten, bei der Sitzung vom 9. bis 10. September auf 2,50 % angehoben.

ECB- Mitglied Isabel Schnabel wiederholte Anfang der Woche, dass zukünftige Entscheidungen von den eingehenden Daten abhängen. Sie betonte, dass die Pause im Juli nicht auf das Ende der Straffung hindeutet. Die Entscheidungsträger betonen ausserdem die Notwendigkeit, einen vorzeitigen Hinweis auf das Ende des Zinserhöhungszyklus zu vermeiden, angesichts anhaltender Inflationsrisiken.

Die jüngsten wirtschaftlichen Daten lassen darauf schliessen, dass die Wirtschaft der Eurozone sich widerstandsfähig gezeigt hat. Die Wirtschaftsleistung und geschäftliche Studien übertrafen die Erwartungen, was darauf hinweist, dass die Bemühungen der EZB zur Steuerung der Inflation noch keine unangemessenen Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit hervorgebracht haben.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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