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Wirtschaft/ZentralbankenArticle

Der ECB-Vorsitzende könnte schon früh für die Rolle im IWF gehen, so das Handelsblatt

Isabel Schnabel, Mitglied der EZB-Exekutive, wird in Gesprächen zur Leitung des Abteilungen für Währungs-und Kapitalmärkte des IWF, was möglicherweise dazu führen könnte, dass sie ihren Posten vor Ende ihres Mandats 2027 verlässt. Danach könnte eine Umorganisation im EZB-Vorstand folgen.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 3 Sept 2026 · 13:07 · 1 Min. Lesezeit
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Der ECB-Vorsitzende könnte schon früh für die Rolle im IWF gehen, so das Handelsblatt

Isabel Schnabel, Mitglied des Exekutivrats der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die Institution vorzeitig verlassen, um eine Führungsfunktion beim Internationalen Währungsfond (IWF) zu übernehmen, so das deutsche Handelsblatt, das auf Regierungskreisen zitiert.

Schnabel, der die Marktgeschäfte der EZB lenkt, befindet sich in Verhandlungen, um das Amt des Chefs des Abteilungen für Geld- und Kapitalmärkte des IWF zu übernehmen. Die Stelle ist seit Anfang September вакант, nachdem der damalige Leiter Tobias Adrian das Amt verl аt. Schnabels aktuelle Mandat bei der EZB endet Ende 2027.

Ihr potenzieller Abgang würde eine umfassendere Neuorganisation des ECB-Vorstands beschleunigen, bei der sich bereits mehrere Schlüsselpositionen in einem Zustand der Fluktuation befinden. Der Chefökonomen der EZB, Philip Lane, ist im Mai vorgesehen, seine Rolle aufzugeben, während die Amtszeit von Präsidentin Christine Lagarde im nächsten Oktober endet. Schnabels früherer Abgang würde sie auch aus dem Rennen um das Präsidium der EZB nehmen, eine Position, von der in Berlin angeblich keine starke Unterstützung kam.

Deutschland und Frankreich sitzen im ständigen Sitzungsgremium der EZB und werden voraussichtlich die von Schnabel und Lagarde frei gewordenen Sitze beantragen. Auch Spanien hat sein Interesse daran bekundet, einen Gremiumsplatz zu sichern, was dazu führen könnte, dass die drei Positionen unter den grössten Wirtschaften der Eurozone verteilt werden. Diese Erbbesetzungspläne könnten jedoch gestört werden, wenn der ehemalige Chef der niederländischen Zentralbank, Klaas Knot, die Nachfolge von Lagarde übernimmt, da die Niederlande bereits einen Gremiumsplatz besetzen – ein Szenario, das in der Regel zum Rücktritt des aktuellen Gremiumsmitglieds führt.

Ein Sprecher der EZB lehnte eine Stellungnahme ab. Auch der IWF antwortete nicht auf Anfragen nach einer Bestätigung.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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