Die Aktien von DraftKings und Flutter Entertainment stiegen am Freitag nach einer Entscheidung des US-amerikanischen Berufungsgerichts, dass Sportwetten im Rahmen des Bundessatzungsrechts keine Swaps darstellen, und zwar in einem Fall, der den Vorhersagemarktbetreiber Kalshi betraf.
DraftKings stieg um 6,5% und Flutter Entertainment um 4,6%, was den Optimismus der Investoren widerspiegelt, dass die Entscheidung eine regulatorische Unsicherheit über den rechtlichen Status von Sportwetten und damit verbundenen Vorhersagemärkten beseitigt. Der Neunte Berufungskreis urteilte zugunsten von Kalshi und stellte fest, dass Sportwetten nicht unter die Regulierungsbestimmungen im Rahmen des Commodity Exchange Act fallen.
Die Entscheidung folgt Jahren juristischer Unsicherheit im Bereich der Vorhersagemärkte, in dem Unternehmen Klarheit darüber suchten, ob ihre Produkte strengeren finanziellen Vorschriften unterliegen könnten. Die Entscheidung deutet darauf hin, dass Sportwetten und Vorhersagemärkte unter den Gesetzen für Glücksspiele und nicht unter den Vorschriften für Finanzkommoditäten betrieben werden können, eine Unterscheidung, die die Compliance-Belastungen für Branchenakteure erleichtern könnte.
Die Marktreaktion unterstreicht die Empfindlichkeit von DraftKings und Flutter Entertainment – beiden wichtigen Akteuren im Bereich des Sportwetten – gegenüber regulatorischen Entwicklungen, die das breitere Ecosystem des Glücksspiels und der Vorhersagemärkte betreffen.












