DocGo Inc. legte am Mittwoch seine Quartalszahlen für das zweite Quartal vor, die die Wall-Street-Erwartungen verfehlten: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag um 0,06 Dollar unter den Prognosen, und auch der Umsatz blieb hinter den Schätzungen zurück.
Der mobile Gesundheitsdienstleister ausgewiesenen bereinigten Gewinn von 0,22 Dollar je Aktie, während Analysten der Refinitiv-Umfrage im Schnitt 0,28 Dollar je Aktie erwartet hatten. Der Umsatz belief sich auf 192,6 Millionen Dollar, unter den prognostizierten 200,1 Millionen Dollar.
Das Unternehmen führte die Abweichung auf eine schwächere als erwartete Nachfrage in bestimmten Geschäftsbereichen sowie operative Gegenwinde im Quartäl zurück. DocGo gab in der Quartalsmitteilung keine aktualisierte Guidance.
Die DocGo-Aktie verlor im extended Trading nach dem Bericht 3,2 %. Der Kurs hatte sich im Jahr bisher bis zum Dienstagsschluss um 12 % gesteigert.
Die Analysten von William Blair hielten ein "Market Perform"-Rating für DocGo aufrecht und verwiesen auf kurzfristige Ausführungsrisiken, trotz langfristigen Wachstumspotenzials im mobilen Gesundheitswesen.
Das Unternehmen, das Gesundheitsdienstleistern und Arbeitgebern vor-Ort- und mobile medizinische Leistungen erbringt, ist in den vergangenen Jahren durch Übernahmen und organisches Wachstum rasch gewachsen. Zu den Dienstleistungen gehören mobile Röntgenaufnahmen, Ultraschalluntersuchungen und Telemedizin-Lösungen.
DocGo’s Gewinnverfehlung folgt auf eine Phase verstärkter Anlegerbeobachtung hinsichtlich der Wachstumssustainability im mobilen Gesundheitssektor, in dem Wettbewerb und Erstattungsdruck weiterhin zentrale Herausforderungen darstellen.
Die breitere Gesundheitsdienstleistungsbranche sah sich mit Margendruck angesichts steigender Personal- und Beschaffungskosten konfrontiert, wobei die Nachfrage nach mobilen und telemedizinischen Lösungen auch postpandemisch weiter gewachsen ist.



