Fabrinet hat am Donnerstag seine Quartalszahlen veröffentlicht, die besser als von Analysten erwartet waren. Doch trotz des Erfolgs fielen die Aktien des Netzwerk-Hardware-Anbieters im Nachhandel um mehr als 5%. Die Investoren konzentrierten sich dabei auf die vorsichtige Prognose für das laufende Quartal.
Der Kontrakt-Hersteller, der Netzwerk- und optische Komponenten für führende Technologieunternehmen liefert, vermeldete eine bereinigte Gewinn pro Aktie von 1,76 US-Dollar, der das von Refinitiv prognostizierte 1,65 US-Dollar übertraf. Der Umsatz stieg um 12% im Vergleich zum Vorjahr auf 1,45 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen.
Trotz des Erfolgs führte Fabrinet eine Umsatzprognose für das laufende Quartal zwischen 1,25 und 1,35 Milliarden US-Dollar aus, die unter dem von Analysten erwarteten 1,41 Milliarden US-Dollar lag. Die Analysten zitierten Bedenken über eine Abschwächung der Nachfrage in wichtigen Endmärkten, einschließlich Cloud- und Enterprise-Netzwerken, als potenziellen Hinderungsgrund.
Fabrinets Bruttomarge erweiterte sich auf 13,2% von 12,1% im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was auf verbesserte operative Effizienz zurückzuführen ist. Die operativen Aufwendungen stiegen um 8% im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich aufgrund höherer Arbeits- und Materialkosten.
Der Kursverfall des Unternehmens verlängerte einen breiteren Tech-Abschwung, der durch Bedenken über eine Abschwächung der IT-Ausgaben und makroökonomische Unsicherheit ausgelöst wurde. Die Prognose des Unternehmens deutet darauf hin, dass Investoren vorsichtig bleiben könnten, bis die Nachfrage stabilisiert ist.
Fabrinet war ein wichtiger Begünstigter des Aufbaus von AI-Infrastruktur, indem es optische Komponenten für Rechenzentren lieferte. Doch die jüngste Prognose deutet darauf hin, dass der Wachstumsmotor in den nächsten Monaten moderierter sein könnte.



