Der US-amerikanische Anbieter mobiler Gesundheitsdienstleistungen DocGo Inc. veröffentlichte am Montag Quartalszahlen, die sowohl beim Ergebnis als auch bei der Umsatzprognose hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben.
Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal, das am 30. Juni endete, ein bereinigtes EBITDA von 22,1 Millionen US-Dollar. Damit lag es unter dem von drei von Visible Alpha befragten Analysten erwarteten Durchschnittswert von 25,3 Millionen US-Dollar. Der Umsatz belief sich auf 162,7 Millionen US-Dollar und verfehlte damit die Prognose von 170,2 Millionen US-Dollar.
DocGo führte die schwächeren Zahlen auf eine nachlassende Nachfrage im Kerngeschäft der mobilen Gesundheitsdienstleistungen sowie auf gestiegene Betriebskosten zurück. Trotz eines Umsatzanstiegs um 12 % im Jahresvergleich belasteten höhere Personalkosten und Lieferkettenprobleme die Profitabilität.
Die Unternehmensführung passte ihre EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2024 auf einen Bereich von 90 bis 95 Millionen US-Dollar an – zuvor hatte sie noch 100 bis 110 Millionen US-Dollar erwartet. Die Umsatzprognose für das Jahr blieb dagegen unverändert bei 650 bis 680 Millionen US-Dollar.
Nach Bekanntgabe der Zahlen gab die DocGo-Aktie in den Nachbörsen um 5,2 % nach. Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit rund 15 % verloren und damit schlechter abgeschnitten als der S&P 500, der im gleichen Zeitraum um 12 % zulegte.
Analysten von William Blair bestätigten ihre neutrale Einstufung der Aktie. Sie verwiesen dabei auf die kurzfristigen Margendrucks, sahen aber langfristig Wachstumspotenzial im Markt für mobile Gesundheitsdienstleistungen.



