Die Aktien der DKSH Holding AG gaben am Mittwoch um 4,7 % nach, und fielen von CHF 3,10 auf CHF 63,60, nachdem die deutsche Investmentbank Berenberg die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft und ihr Kursziel von CHF 75 auf CHF 68 gesenkt hat.
Die Herabstufung folgt auf ein Jahresplus von etwa 16% für DKSH, was Berenberg zufolge die Aktie mit ihrer revidierten Bewertung ins Gleichgewicht gebracht hat. Die Bank betonte auch, dass ihre früheren Senkungen der Umsatz- und Gewinnprognosen für das Jahr 2026 bis 2028, in Kombination mit Währungswinden, die Änderung der Haltung weiter berechtigten.
DKSH, ein in der Schweiz ansässiger Anbieter von Märketexpandionsdiensten mit einer erheblichen Umsatzelekung in der Region Asien-Pazifik, stand unter Druck aufgrund der Stärke des Schweizer Franken gegenüber den Regionalwährungen. Der Konzern hat darauf hingewiesen, dass die Auswirkungen der Währungskonvertierung die Berichterteilnehmer vor Zinsen und Steuern (EBIT) verkleinern und die Profitabilitätskennzahlen unter Druck setzen.
Der breitere US-Markt entwickelte eine gemischte Performance: Der S&P 500 stieg um 0,2% und der Nasdaq um 0,5%, was jedoch einen begrenzten Ausgleich für den Rückgang der DKSH-Aktien darstellte. Auch die Schweizer Aktienmärkte, auf denen DKSH notiert ist, spiegelten den spezifisch aktenbezogenen Druck in der regionalen Handelsrunde wider.
Die Anpassung von Berenberg ist eine Neubewertung der Bewertung von DKSH aufgrund der starken Performance des Unternehmens in der ersten Jahreshälfte sowie der aktuellen makroökonomischen Herausforderungen, die mit der Wechselkursvolatilität und der Ertragssichtbarkeit zusammenhängen.












