Die Aktien der ArgenX SE steigen am Mittwoch um 2,2 % auf 898,6 € und erweitern ihre Kursgewinne nach positiven Resultaten der Phase-3-Studie zur experimentellen Therapie Vyvgart bei autoimmuner Myositis.
Der Aktienkurs erreichte ein Tageshoch von 911,4 € und markierte damit einen neuen 52-Wochen-Hoch, bevor er von seinen Gewinnen abbrach. Die Aktien stiegen seit Mitte März um fast 50 % und haben sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht, was das starke Vertrauen der Anleger in die Pipeline des Unternehmens und seine kommerziellen Perspektiven widerspiegelt.
UBS hat das Rating für ArgenX von Neutral auf Buy erhöht und das Kursziel von 960 € auf 1.400 € angehoben, da Vyvgart das Potenzial hat, Blockbuster-Status zu erreichen und jährlich rund 20 Milliarden USD umsetzen zu können. Die Upgrade erfolgte aufgrund positiver Ergebnisse der Phase-3-Studie ALKIVIA, in der Vyvgart bei der selteneren Autoimmunerkrankung Autoimme Myosit eingesetzt wurde.
Die Deutsche Bank senkte ArgenX jedoch am 25. August auf "Hold" und begründete dies mit dem fast 50%igen Kursanstieg seit dem März-Tief. Berenberg änderte ebenfalls sein Rating auf "Hold" und erhöhte sein Kursziel von 900 auf 925 Euro, indem es die Ergebnisse der myositischen Studie in seine Umsatzschätzungen für Vyvgart einbezieht.
Wells Fargo behielt seine Übergewichtung für ArgenXs ADRs bei und erhöhte seinen Kursziel auf 1.420 USD, was der positiven Prognose für Vygarts kommerzielle Entwicklung entspricht. Die allgemeine Marktumgebung bot keine zusätzlichen Rückenwind, da die amerikanischen Benchmarks im Wesentlichen unverändert blieben und der BEL 20-Index nur eingeschränkt sektorbezogenes Momentum zeigte.
Der belgische Vorreiter der Immunologie hat eine starke Position in der Behandlung von seltenen Krankheiten aufgebaut, wobei Vyvgart als wichtiger Wachstumstreiber fungiert, angetrieben durch sich ausdehnende Indikationen und zuverlässige klinische Daten.













