Die Aktien der DEME NV stiegen am Dienstag um 7,1 %, nachdem der belgische Meerestechnik-Konzern sein bestes erstes Halbjahr seit 150 Jahren vorlegte: Der Umsatz stieg um 2 % auf 2,2 Milliarden Euro, das Nettogewinn legte um 20 % auf 215 Millionen Euro zu.
Das Unternehmen mit Sitz in Brüssel gab an, dass der EBITDA in den sechs Monaten 466 Millionen Euro betrug, was einer Marge von 21,6 % entspricht. Analysten von Kepler Cheuvreux bewerteten die Zahlen als solide und stellten fest, dass der EBITDA über den Konsensprognosen lag, während der Nettogewinn die Erwartungen um eine deutlich breitere Spanne übertraf. Die Wertpapierfirma sagte zudem nach oben gerichtete Anpassungen der Jahresprognosen voraus.
DEME hat seine Jahresprognose angehoben und rechnet damit, dass der Umsatz die Werte von 2025 leicht übertreffen wird, während die EBITDA-Marge des Vorjahres gehalten wird. Das Segment Baggern und Infrastruktur sorgte für eine positive Überraschung, während die Division Offshore Energy die robusten Margen beibehielt.
Die Aktie erreichte ein Tageshoch von 182,80 Euro nach einem Eröffnungskurs von 178 Euro, als der Handel an der Euronext Brüssel in die Positive Zone drehte. Die US-Leitindizes, darunter der S&P 500 und der Dow Jones, bewegten sich nahezu unverändert, da keine bedeutenden makroökonomischen Veröffentlichungen oder geldpolitischen Entscheidungen aus Belgien oder dem Euroraum das Session-Geschehen prägten.
Die Leistung des Unternehmens fügt sich in einen breiteren Trend kräftiger Gewinne bei Industriepartnern ein, darunter Siemens Energy, das in diesem Jahr bereits um mehr als 230 % zugelegt hat.












