Für den September ist bei dem Caspian Pipeline Consortium (CPC) die Blendölexport auf 1,5 Millionen Barrel pro Tag (bpd) geplant. Damit liegt er auf dem August-Niveau.
Die Exporte bleiben weiterhin durch Wartungsarbeiten im Ölfeld Karachaganak im Kazakhstan eingeschränkt, das seit Mitte August nur eingeschränkte Aus führung hat. Händler notierten, dass die September-Zuteilung zwar dem unteren Ende des August-Ranges von 1,5 bis 1,6 Millionen Barrel pro Tag entspricht, jedoch könnten die tatsächlichen Ladevorgänge aufgrund des Wetters und fort- laufender Drohnenangriffe im Schwarzen Meer möglicherweise noch Verzögerungen erleiden.
Die CPC-Pipeline transportiert Rohöl aus Kasachstan zum Terminal Novorossiysk an der Schwarzmeerküste Russlands, eine Strecke, die etwa 2 % der weltweiten Ölversorgung umfasst. Seeverkäufer haben das CPC-Terminal zunehmend dem nahe gelegenen Sheskharis-Terminal vorgezogen, nachdem die Ukraine sich verpflichtet hatte, auf nicht-russische Schiffe, die aus Schwarzmeerhäfen abfahren, nicht zu zielen.
Die Sicherheitsrisiken in der Region haben die Frachtpreise für Öltransporte auf Rekordwerte gedrückt, und die meisten Betreiber weigern sich, Öl aus russischen Schwarzen-Meer-Häfen zu laden. Die Zuverlässigkeit der CPC-Pipeline hat sie trotz der breiteren geopolitischen Spannungen zu einer bevorzugten Route gemacht.












