Die Maisspreads am Chicago Board of Trade wurden am Mittwoch um 3 bis 5 Cent je Bushel höher, und der Kontrakt für Dezember erreichte 5,30 Dollar je Bushel, das höchste Niveau seit Juli 2023.
Die Echtzeitdaten zeigen, dass der Vertrag bei 527,80 Punkten notiert wurde, ein Anstieg von 4,80 Punkten oder 0,92 %, was auf einen anhaltenden Aufwärtstrend auf den Agrarmärkten hindeutet. Die starke Steigerung folgt Berichten des US-Landwirtschaftsministeriums und der Buenos Aires Grains Exchange, die auf reduzierte Erwartungen für die Ertragshöhe von Mais in den USA und anhaltende Störungen bei der Exporte von Getreide aus dem Schwarzen Meer hinweisen.
Die Anpflanzungspläne Argentiniens für die Saison 2026/27 blieben unverändert bei 8,4 Millionen Hektar, unterstützt durch verbesserte Feuchtigkeitbedingungen in Verbindung mit dem Wettermuster „El Niño“. Die wöchentlichen Ertragsbewertungen des USDA fielen ebenfalls stärker als erwartet, wodurch die Liefererwartungen weiter verschlechtert wurden.
Die Analysten begründen die Kursrally mit der Kombination aus witterungsbedingten Anbaueffekten in Südamerika und persistenten logistischen Herausforderungen in den wichtigsten Getreideexportregionen. Der Aufschwung des Dezemberkontraktes markiert ein 13-monatiges Hoch und unterstreicht die Sensibilität der Agrarmärkte sowohl hinsichtlich der Erträgeprognosen als auch der geopolitischen Handelsdynamik.












