Die Futuren für Mais am Chicago Board of Trade rückten am Mittwoch zum fünften Tag in Folge an, der Dezember-Kontrakt erreichte 5,30 US-Dollar pro Bushel, den höchsten Stand auf einer kontinuierlichen Grafik seit Juli 2023.
Die Rally um 3 bis 5 Cent pro Buche verdoppelte die Gewinne, so dass sich gelte Unsicherheiten bezüglich der Erntebedingungen in den USA und der Unterbrechungen beim Export von Getreide aus dem Schwarzen Meer. Die Händler senkten ihre Erwartungen für die Ertragsmengen von Mais in den USA, nachdem das Landwirtschaftsministerium der USA wöchentliche Erntebedingungen verzeichnete, die die Prognosen nicht erfüllten, was auf eine mögliche knapp bemessene Weltliefermenge bei dem grössten Exporteur hindeutet.
Die Exportströme aus der Region am Schwarzmeer, einem zentralen globalen Kornspeicher, wurden durch anhaltende geopolitische Spannungen eingeschränkt und boten damit zusätzliche Unterstützung für die Preise. Analysten stellten fest, dass die Kombination aus ungünstigen Wetterrisiken und logistischen Engpässen die globalen Getreidemärkte erfuhren und somit den Aufwärtsdruck auf die Preise verstärkten.
Als weitere Entwicklung prognostizierte die Buenos Aires Grains Exchange in Argentinien für die Saison 2026/27 eine Maisanpflanzung von 8,4 Millionen Hektar, unverändert zum vorherigen Zyklus. Die Prognose reflektiert verbesserte Bodenfeuchtebedingungen, die mit dem Wettermuster El Niño verknüpft sind und die Pflanzeinsatzentscheidungen im südamerikanischen Getreidebelt unterstützen sollen.
Der Anstieg der Futurennotierungen für Mais folgt einer allgemein stärkeren Entwicklung bei landwirtschaftlichen Rohstoffen, wobei Händler die Wetterverhältnisse und die Exportaussichten verfolgen, um die weitere Preisentwicklung zu ermitteln.













