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Unternehmen stehen vor einer Gegenwehr aufgrund kontroverser Produkte und Werbekampagnen

Von Halloween-Kostümen bis zu Balaclavas standen Marken wie Target, Starbucks und Gucci vor öffentlichem Protest, Entschuldigungen und finanziellen Konsequenzen wegen Kampagnen, die als beleidigend angesehen wurden.

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Helena Vásquez · Business Desk · 30 Aug 2026 · 11:09 · 2 Min. Lesezeit
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Unternehmen stehen vor einer Gegenwehr aufgrund kontroverser Produkte und Werbekampagnen

Grosse Unternehmen wurden wiederholt für Produkte und Werbung kritisiert, die als rassistisch unempfindlich, kulturell unpassend oder in anderer Hinsicht umstritten gelten, was häufig zu schnell reagierenden Reaktionen der Unternehmen und spürbaren Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb führte.

Der Retailer Target entfernte ein Halloween-Kostüm für 2026, das Kinder „ unter einer schwarzen Leuchte blinken sollte“, nachdem die sozialen Medien die Firma dafür kritisierten, dass sie Blackface-Bilder verwendet. Die Kontroverse trug dazu bei, dass die Aktien des Unternehmens am Tag der Kritisierung abbrachen. Auch 2023 stand Target ähnlichen Kritik in Gefahr, als das Unternehmen sein LGBTQ-gestimmtes Pride Collection Merchandise aufgrund von Kundenbeschwerden zurückzuholen muss, und dabei den Sicherheits-Bedenken seiner Mitarbeitenden Rechnung trug.

Die südkoreanische Niederlassung von Starbucks musste Anfang 2026 einen „sehr signifikanten“ Verkaufsrückgang hinnehmen, nachdem eine Marketing-Kampagne wie eine Verweisung auf das Aufstand von Gwangju im Jahr 1980 dargestellt wurde, bei dem das Militär gewaltsam gegen studentische Proteste vorging. Dieser Vorfall führte zur Entlassung des Vorgesetzten von Starbucks Korea. Die 2025er-Kampagne von American Eagle mit dem Motto „Has Great Jeans“ (dt. „Hat tolle Jeans“) mit Sydney Sweeney im Mittelpunkt wurde im sozialen Netzwerk kritisiert wegen angeblicher rassistischer Untertöne, obwohl das Unternehmen die Kampagne später als Erfolg bezeichnen konnte, die dazu beigetragen hat, das Kundenpotenzial zu erweitern.

Die Partnerschaft von Anheuser-Busch InBev mit dem Transgender-Influencer Dylan Mulvaney im Jahr 2023 löste einen von Konservativen geführten Boykott von Bud Light aus, das von seiner langjährigen Position als bestverkaufter Biermarke in den USA auf den zweiten Platz hinter Constellation Brands' Modelo Especial fiel. Das französische Modehaus Balenciaga musste im Jahr 2022 von seinem kreativen Direktor und CEO Entschuldigungen einfordern, nachdem zwei voneinander unabhängige Werbekampagnen zu weitreichender Verurteilung führten.

Das Luxusunternehmen Gucci zog einen Baumwollpullover im Style einer Balaclava Anfang 2019 zurück, nachdem Kritiker den Design mit der Kunstform Blackface verglichen hatten. Der Modekonzern H&M entschuldigte sich und entfernte ein Werbe-Foto aus dem Jahr 2018, auf dem ein schwarzes Kind eine Sweatshirt mit dem Slogan „Coolest Monkey in the Jungle“ modelt – eine Kampagne, die Kritik von Persönlichkeiten wie The Weeknd und LeBron James erfuhr.

PepsiCos Werbung aus dem Jahr 2017 mit Kendall Jenner, die bei einem Protest aufstösst und einem Polizisten eine Dose Pepsi übergibt, löste Beschwerden, dass soziale Gerechtigkeitsbewegungen verharmlost würden. Das Unternehmen zog die Werbung innerhalb von 24 Stunden zurück und entschuldigte sich. Die Marke Dove von Unilever war wiederholt Gegenstand von Kontroversen, darunter eine Werbung aus dem Jahr 2017, in der eine schwarze Frau in einem Body Wash-Gerichtsfall in eine weisse Frau verwandelt wird, und eine Kampagne aus dem Jahr 2011, bei der eine schwarze Frau in einem «Vor»-Bild und eine weisse Frau in einem «Nach»-Bild abgebildet ist.

Der spanische Händler Zara entfernte 2014 ein Kindermützen-Top, nachdem grossflächige Proteste über die Ähnlichkeit mit Uniformen der Holocaust-Gefangenen laut wurden. Ausserdem geriet Mountain Dew von PepsiCo 2013 in die Kritik, weil eine von Tyler, the Creator produzierte Werbekampagne nach Ansicht der Kritiker rassistische Stereotypen verstärkte und Gewalt gegenüber Frauen verwässerte. In jedem Fall entfernten die Unternehmen die Produkte oder Kampagnen oder gaben öffentliche Entschuldigungen ab, um auf den Proteste reagieren zu können.

Das wiederholte Thema in all diesen Vorfällen unterstreicht die finanziellen und reputationsbedingten Risiken, denen Marken ausgesetzt sind, wenn Kampagnen oder Produkte als kulturell unanständig wahrgenommen werden. Die Folgen reichen von sofortigen Produktentfernungen bis hin zu dauerhaften Veränderungen in Verbrauchergesinnung und Marktposition.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

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