Ein chinesisches Gericht verurteilte am Donnerstag den Gründer der Evergrande Group, Hui Ka Yan, zu Lebenslänglich, was den Abschluss eines hochprofilierten Falls bedeutet, der mit dem Kollaps des größten Immobilienentwicklers Chinas in Verbindung steht.
Das Gericht in Guangzhou verurteilte Hui wegen unter anderem illegaler Kreditverlängerungen, betrügerischer Wertpapieremissionen und Bestechung, wie es in Medienberichten des Staates heißt. Zusätzlich zur lebenslangen Haftstrafe verhängte das Gericht eine Geldstrafe von fast 16 Milliarden Yuan (2,38 Milliarden US-Dollar) gegen Evergrande und orderte die Einziehung von Hui persönlichen Vermögenswerten.
Die Entscheidung folgt auf Evergrandes Zahlungsverzug aus dem Jahr 2021 beim Zahlung von mehreren Anleihen, der einen Liquidationsprozess ausgelöst hat, der bis zum Jahr 2025 abgeschlossen wurde, und der zum Ausstiegsprozess von der Hongkonger Börse führte. Die Krise im Immobiliensektor hat die chinesische Wirtschaft generell belastet, da Wohnungsverkäufe und -preise weiterhin zurückgeschnitten sind und kleinere Entwickler mit anhaltendem finanziellen Druck zu kämpfen haben.
Der Fall unterstreicht die regulatorischen Anstrengungen, um systemische Risiken im chinesischen Immobiliensektor in Zeiten anhaltender wirtschaftlichen Herausforderungen zu beheben.













