Die Swiss Prime Site AG verzeichnete im ersten Halbjahr einen Wachstum der ersten operativen Erträge (FFO I) von 2,4% auf 2,15 CHF pro Aktie von 2,10 CHF im gleichen Zeitraum des Vorjahres, da der Schweizer Immobilienkonzern eine stärkere operativere Performance und einen nachhaltigen Portfoliowachstum erzielte.
Der konsolidierte Betriebsertrag des Unternehmens stieg auf vergleichbarer Basis um 3,4 % auf CHF 270,3 Mio., und zwar ohne die Einbeziehung von Jelmoli, während das EBITDA um 4,6 % auf CHF 208,7 Mio. stieg. Die Netto-Mietbeiträge stiegen um 2,2 % auf CHF 230,6 Mio. und wurden vor allem durch neue Mietverträge, Erneuerungen bei höheren Mieten sowie im Jahr 2025 abgeschlossene Akquisitionen verursacht. Auf EPRA-Basis stiegen die Mieteinnahmen um 1,4 %, während der reale Mietwachstum von 1,3 % und die niedrigeren Leerstandsquoten den Rest ausmachten.
Der Wert des Immobilienportfolios der Swiss Prime Site wuchs ab Ende Juni um 0,6% auf CHF 14,0 Milliarden und überschritt damit zum ersten Mal die 14-Milliarden-Grenze. Die Revalvierungen beliefen sich auf CHF 148 Millionen, was einem Anstieg gegenüber den 102 Millionen im Vorjahr entspricht. Diese Währungsschaffungen wurden durch niedrigere Betriebskosten, höhere Mietvereinbarungen sowie eine Verringerung des durchschnittlichen Diskontierungszinses um 2 Basispunkte verursacht. Im Rahmen seiner Strategie zur Kapitalumstrukturierung verkaufte das Unternehmen fünf Objekte für CHF 166,9 Millionen und erzielte einen Ertrag von CHF 6,9 Millionen. Die Erlöse wurden vor allem in kleinere Einkaufszentren an zweitrangigen Standorten investiert.
Der operative Cashflow stieg im ersten Halbjahr um 2,4 % auf 2,15 CHF pro Aktie, während der netto Betriebsgewinn um 17,2 % auf 192,5 Millionen CHF stieg. Das Unternehmen bestätigte die Leitlinie für den Gesamtsummenbetriebskassen-Cashflow (FFO I) für das Gesamtjahr 2026 auf dem oberen Ende ihres Februar-Bereichs von 4,25 bis 4,30 CHF pro Aktie.
Swiss Prime Site Solutions, der Vermögensverwaltungsbereich der Gruppe, verzeichnete einen Gewinnanstieg von 5.2% auf 40.0 Millionen CHF, während das verwaltete Vermögen um 3.5% auf 14.8 Milliarden CHF stieg. Die Neukundenzuwände erreichten ein Rekord bei 0.95 Milliarden CHF, gegenüber 0.62 Milliarden CHF im Vorjahreszeitraum.
Das Unternehmen betonte die Fortschritte in seiner Entwicklungsplattform, darunter die Unterzeichnung einer Kaufvereinbarung mit Hitachi Energy für eine neue Produktionsstätte in Otelfingen sowie eine Grundsatzvereinbarung mit der Universität Zürich zur Vermietung der Maag-Hallen für das Naturhistorische Museum. Der Bereich Prime Tower in Zürich West befindet sich weiterhin auf Kurs, unter den laufenden Projekten fallen die Fraumünsterpost, der YOND Campus und die Entwicklung von Destination Jelmoli.
Swiss Prime Site verbesserte außerdem seine ISS STOXX ESG-Rating auf B-, wodurch das Unternehmen zu den besten 10% der global bewerteten Immobilienunternehmen zählt.













